Qualitätsoffensive bei Appenzellerland Tourismus AI

Die Tourismusorganisation in Appenzell möchte die Qualität der Angebote gesamthaft steigern und baut dafür ein Produktmanagement auf.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Appenzellerland Tourismus AI hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine gute touristische Infrastruktur und attraktive Angebote aufgebaut. Dazu gehören das grosse Wanderwegnetz, Schneeschuhrouten und Produkte wie die Appenzeller Ferienkarte oder die kulinarische E-Bike-Tour. In die Kommunikation wurde beispielsweise mit einer neuen Website, professionellen Bildern und dem Einstieg in Social Media investiert. In den kommenden Jahren soll der Schwerpunkt nun vermehrt in der Angebotsgestaltung, dem sogenannten Produktmanagement liegen.
Für den Aufbau des Produktmanagements engagiert sich seit 1. Januar 2017 Maria Inauen, Appenzell. Sie ist mit einem Pensum von 60 Prozent als Projektleiterin angestellt. Sie koordiniert die verschiedenen Projekte, welche zur Optimierung der Produkte beitragen.
Der Aufbau des Produktmanagements hat eine gesamthafte Qualitätssteigerung zum Ziel. Appenzellerland Tourismus AI setzt bei der Vernetzung der Produkte einzelner Leistungsträger und bei der übergreifenden Infrastruktur an. Dazu gehört beispielsweise, dass die Besucherinnen und Besucher ihr Ziel rasch finden, weshalb die Signalisation der Beherbergungsbetriebe überprüft und optimiert wird. Für die gesamte Destination sind die einzelnen Leistungsträger und deren Angebot wichtig. Förderfähige Projekte von Leistungsträgern, also Bergbahnen, Hotels etc., zur Überprüfung und Aufwertung ihres Angebots, werden unterstützt. Für die Finanzierung des Projekts leisten Bund und Kanton einen Anschub im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP).
Aktuell wird als ein erstes Hauptprojekt der Qualitätsoffensive ein Beherbergungsprogramm durchgeführt. Einerseits wird die gesamte Beherbergungsstruktur im Kanton überprüft und andererseits werden den einzelnen Anbietern individuelle Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Hotels und Gasthäuser profitieren dabei von einem sehr guten Angebot für die Analyse ihres Betriebs.
Bei den einzelnen Teilprojekten und Massnahmen ist die Zusammenarbeit mit den Bezirken, einzelnen Leistungsträgern oder Grundstückeigentümern wichtig. Projektleiterin Maria Inauen erklärt: „Oft geht es bei Projekten um die Vernetzung der Angebote, wo auch unterschiedliche Interessen aufeinander treffen.“ Guido Buob, der Geschäftsleiter von Appenzellerland Tourismus AI schätzt das Engagement der Beteiligten. „Vielen Betroffenen ist die Bedeutung des Tourismus in der Region bewusst. Sie ermöglichen mit ihrem Entgegenkommen eine Optimierung der Angebote des Innerrhoder Tourismus, was schlussendlich wieder jedem einzelnen Leistungsträger zu Gute kommt.“

Weitere Artikel