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Qualität der Appenzeller Bäche untersucht

Im Fünfjahres-Rhythmus untersuchen die beiden Appenzeller Kantone ihre Fliessgewässer, letztmals zwischen Frühling und Herbst des vergangenen Jahres. Überprüft wurden die Gewässerqualität und zusätzlich in Ausserrhoden der Fischbestand. Die Ergebnisse fielen unterschiedlich aus.

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Im Rahmen der letztjährigen Untersuchung wurden 62 Stellen im Einzugsgebiet von Glatt, Urnäsch, Sitter, Rotbach, Goldach und Rheintaler Binnenkanal mehrfach beprobt. Zusätzlich wurden in Ausserrhoden an 11 Teststrecken die Fischbestände erhoben. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, ob die biologischen, chemischen und ökologischen Ziele gemäss Gewässerschutzgesetzgebung in den Appenzeller Gewässern eingehalten werden. Die Untersuchungen erfolgten nach entsprechenden Vorgaben des Bundes (sog. Modulstufenkonzept). Dies stellt die schweizweite Vergleichbarkeit der Fliessgewässeruntersuchungen sicher.
Im Vergleich zu früheren Untersuchungen hat sich der Zustand der Appenzeller Gewässer vielerorts verbessert. Die biologischen Parameter Kieselalgen und Gewässerwirbellose zeigen bis auf wenige Ausnahmen eine gute bis sehr gute Gewässerqualität an. Bezüglich der chemischen Parameter werden die Anforderungen in mehreren Gewässern nicht erreicht. Vor allem Phosphor und die organische Belastung führen zu dieser Bewertung. Tendenziell ist jedoch eine Verbesserung seit Beginn der Messreihe im Jahre 1993 feststellbar.
Die Fischuntersuchungen weisen Verbesserungspotential und Handlungsbedarf aus. Untersucht wurden u.a. die Artenzusammensetzung, die Altersverteilung und die Fischdichte in den Gewässern.

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  • Nicolas Obrist (links) Ueli Frigg (rechts) Badi Heiden. (Bild: zVg)