«Purple Lights» begeistern im Bogenkeller

Die Blues’n’Roll-Band «Purple Lights» eröffnete am Freitag das neue Konzertjahr beim Bluesclub Bühler mit Bluesrock und sorgte dabei für eine tolle Bluesparty.

  • «Purple Lights» sorgten im Bogenkeller für eine tolle Bluesparty.  (Bilder: zVg)

    «Purple Lights» sorgten im Bogenkeller für eine tolle Bluesparty. (Bilder: zVg)

Mit viel Power und Gefühl war die typische Liveband mit ihrer Spielfreude und dem ansteckenden Groove für eine super Stimmung im Bogenkeller verantwortlich. Schon nach dem Eröffnungssong hatte der quirlige Sänger das zahlreich erschienene Publikum auf seiner Seite. Seine Stimme erinnert stark an die österreichische Blueslegende Zappa Bluespumpm Cermak – dessen Markenzeichen seine variable, raue Stimme und manchmal ein Sprechgesang in allen Tonlagen ist, und der aus seiner Bluesharp die wildesten Töne herauslockt. Seine Anmoderation im Rheintaler Dialekt und seine Anekdoten sorgten für viele Lacher und gute Stimmung. Immer wieder verliess er die Bühne und mischte sich unter die Gäste und animierte zum Mitsingen.
Das Repertoire bestand aus vielen Bluesklassikern ganz im eigenen Stil aus mehr als fünf Jahrzehnten Bluesgeschichte, bei dem die eigenen Titel den Songs bekannter Blueser in nichts nachstanden.
Das Quartett setzt sich zusammen aus Peter Hungerbühler (Vocals/Bluesharp). An den Gitarren zeigte Luca Porreca, ob laut oder leise, sein Können. Urs Bischof (Drums/Backing Vocals) und Peter Knüsel (Bass) sorgten für den soliden Klangteppich und viel Groove. Die Musiker, die schon Erfahrung in anderen Bands gesammelt haben, liessen sich auch Platz für Solos.
Nach drei Stunden und 27 Songs verabschiedeten sich die Besucher, dicht gedrängt vor der Bühne, von dieser aussergewöhnlichen Band.

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