PU AR begrüssen gesamtheitliche Sicht bei «Erneuerbaren»

Die Parteiunabhängigen AR (PU) hat zum Thema «Energieversorgung» im Rahmen der Richtplananpassung eine Arbeitsgruppe gebildet, in welcher sich die unterschiedlichsten Ansichten abbilden. Im Grundsatz einig ist man dabei mit der gesamtheitlichen Sicht des Regierungsrates.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Die PU erkennen das Potenzial nicht nur bei der Windkraft, sondern in einer gesamtheitlichen Sicht auf die erneuerbaren Energien, gerade auch hinsichtlich der kommenden Erneuerung der Wasserkraftkonzessionen. Die PU wünschen sich vor allem die gleichen Voraussetzungen für den Bau von Photovoltaikanlagen in den Landwirtschaftszonen genauso wie sie in den Bauzonen gelten, hiess es in einer Mitteilung.

Windenergie polarisiert

Unterschiedlich sind die Meinungen bei der Windkraft Nutzung. Einig sind sich die PU, dass auch Windkraftwerke dort gebaut werden sollen, wo die Energie gebraucht wird. Dies aber nur, wenn die Immissionen die gesetzlichen Grenzwerte unterschreiten und das Landschaftsbild so wenig wie möglich tangiert wird, hiess es weiter. Ebenso ist man sich bewusst, dass das kantonale Ziel der Produktion von erneuerbaren Energien nicht ausschliesslich mit Photovoltaikanlagen erreicht werden kann, da vor allem im Winter und in der Nacht elektrische Energie für Wärmepumpen und Elektromobilität zur Verfügung stehen muss.

Mit bestem Beispiel vorangehen

Grundsätzlich wünschen sich die Mitglieder, dass der Kanton mit bestem Beispiel vorangeht und sich nicht nur auf einzelne Objekte konzentriert. Auch das Potenzial der Einsparungen soll nicht ausser Acht gelassen werden, obwohl sich alle bewusst sind, dass dies nicht in diesen Richtplan gehört.

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