Projektplan wurde genehmigt

Der Gemeinderat Walzenhausen genehmigt den Projektplan zur Umstellung der Sekundarschule von einem kooperativen zu einem integrierten Modell.

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Wie in der Medienmitteilung des Regierungsrates vom März 2012 zu lesen war, lässt der Kanton auch kleinere Sekundarschulen unter gewissen Auflagen zu.  Die Gemeinde Walzenhausen hat  ihre Schule bezüglich diesen Auflagen geprüft und ist zum Entschluss gelangt, dass ein Wechsel vom kooperativen Modell mit altersdurchmischten Kurswesen zu einem integrierten Modell vollzogen werden soll.  Da bereits  jetzt eine Mischform zwischen kooperativen Modell und integriertem Modell besteht,  ist der organisatorische Schritt zum integrierten Modell nicht mehr sehr gross. Beim neuen, integrierten Modell, gibt es weiterhin das erfolgreiche Kurswesen sowie zwei Niveaus  in gewissen  Hauptfächern.

Der  Modellunterschied liegt vor allem in den Stammklassen. Neu sollen die zwei Stammklassen nicht mehr nach Niveau getrennt werden (Stammklasse E, Stammklasse G), sondern es werden zwei gemischte (heterogene) Stammklassen geführt. Das bedeutet neue Herausforderungen in Sachen Heterogenität: differenziertere Aufgabenstellungen,  verstärkte  innere Differenzierung, Einführung von neuen kooperativen Lernformen. 

Die Oberstufenlehrpersonen haben bereits letzten Herbst mit einer zweijährigen Weiterbildung begonnen, in welcher ihnen das Rüstzeug für das Unterrichten von heterogenen Stammklassen gegeben wird. Der Gemeinderat hat den Projektplan bewilligt (inkl.  Vorbereitungskosten) und der Schulleitung den Auftrag zur Erstellung eines Konzeptes erteilt. Das Projekt wird von einer Projektgruppe unter der Leitung des Schulleiters begleitet. Zudem wird die Gruppe noch von einer externen Beratung unterstützt.  Nach einer zweieinhalb  jährigen Vorbereitungsphase soll das integrierte Modell mit der ersten Klasse im Schuljahr 2015/2016 eingeführt werden. Die Bevölkerung von Walzenhausen und Lutzenberg wird laufend über den neuesten Stand informiert.

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