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Primarschule Heiden wird altersdurchmischt

In Zukunft sollen Kinder in Heiden den Kindergarten und die Primarschule nur noch in drei Stufen durchlaufen: Basisstufe bis zur zweiten Klasse, Dritt- und Vierklässler zusammen, ebenso Fünft- und Sechstklässler. Ausschlaggebend für die Neuerung sind strukturelle und auch pädagogische Gründe.

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«Es sind strukturelle und vor allem auch pädagogische Gründe, die uns zu dieser Neuerung bewogen haben», sagt Hans-Peter Hotz, der Schulleiter von Heiden. Was die Struktur betrifft, bietet das neue Modell mehr Flexibilität bei der Planung. «Wir haben in den kommenden Jahren manchmal zu wenig Kinder, um zwei Primarklassen zu führen und zu viele für eine», sagt Hotz. Neu sind für die Basisstufe sechs Gruppen vorgesehen, danach je drei pro Stufe, gesamthaft also zwölf Klassen. Geplant ist, dass acht Klassen in der Wies und vier Klassen im Schulhaus Dorf unterrichtet werden. Heute sind es in Heiden gesamthaft fünfzehn Klassen, nämlich drei im Kindergarten und je zwei pro Jahrgang.

Falsch wäre es nun aber vom Rückgang der Klassen auf einen Abbau der Lehrkräfte und einen Spareffekt zu schliessen: «Es sind nicht in erster Linie finanzielle Überlegungen, die uns zu diesem Schritt führten», sagt Schulleiter Hans-Peter Hotz. Mit dem neuen Modell werde der Aufwand für die Beschulung der Kinder sogar noch leicht grösser, der Auftrag der Lehrerinnen und Lehrer komplexer. «Das sind wir unserer traditionell guten Schulkultur in Heiden aber schuldig», sagt Hotz.
Weil durch das neue Schulsystem stark schwankende Jahrgänge viel besser aufgefangen werden können und mit der Basisstufe vielfältiger auf die Entwicklungsunterschiede der Kinder eingegangen werden kann, ist die Umstellung auf AdL notwendig auch im Sinne des Finanzhaushaltsgesetzes. Demnach gehören die zu erwartenden einmaligen Kosten von Fr. 75‘000.00 und wiederkehrenden Mehrkosten von Fr. 30‘000.00 pro Jahr zu den gebundenen Ausgaben und konnten vom Gemeinderat abschliessend entschieden werden.

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