Positives Budget und Steuersenkung

Für das Jahr 2013 kann der Gemeinderat einen ausgeglichenen Voranschlag mit einem um 0.1 Einheiten reduzierten Steuerfuss unterbreiten. Er beträgt für die Gemeindesteuern neu 3.6 Einheiten.

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In der laufenden Rechnung wird mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 56’100.- gerechnet. Die Investitionsrechnung wird voraussichtlich mit einem Ausgabenüberschuss von Fr. 1’298’000.- abschliessen.

Die meisten Ausgabeposten bewegen sich im ähnlichen Rahmen wie in den Vorjahren. Trotzdem muss darauf hingewiesen werden, dass die Gemeinde in einigen Bereichen kaum Einfluss auf die Ausgabenentwicklung hat. Veränderte Kostenschlüssel sowohl auf Bundes- wie auf Kantonsebene beeinflussen letztlich auch das Gemeindebudget.

In den vergangenen Jahren konnten dank Besserabschlüssen wesentlich höhere Abschreibungen als budgetiert gemacht werden. Daher hat der Gemeinderat beschlossen, im kommenden Budgetjahr die Abschreibungsquote zu reduzieren, d.h. dass vom Verwaltungsvermögen Fr. 600’000.- abgeschrieben werden. Die Vorgaben des jetzt noch gültigen Finanzhaushaltgesetzes werden eingehalten und die laufende Rechnung kann ausgeglichen gestaltet werden. Damit wird erreicht, dass ein ausgeglichenes Budget für das Jahr 2013 vorgelegt werden kann.

Die Investitionsrechnung sieht Bruttoausgaben von Fr. 1’298’000.- vor. Erstmals wird mit einem Kostenanteil von Fr. 350’000.- an die Sanierung der Bahnübergänge gerechnet. Nach dem Entscheid der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dem AVA beizutreten, fallen 2013 Anschlussgebühren an den  Abwasserverband in der Höhe von Fr. 700’000.- an. Andere Investitionen wurden reduziert oder auf später verschoben. Nach Abzug der Subventionen sowie den Abschreibungen von Fr. 600’000.- verbleibt ein Nettoinvestitionsvolumen von Fr. 698’000.-.

 

Veröffentlichung von Zivilstandsereignissen
Mitte September orientierte das kantonale Departement Inneres und Kultur die Gemeinden, dass die Abschaffung der Veröffentlichung von Zivilstandsereignissen – aufgrund der zahlreichen und heftigen Reaktionen aus der Bevölkerung – auf wenig Verständnis stiess. Aus diesem Grund wurde der ursprüngliche Beschluss des Regierungsrates vom 30. Mai 2012 aufgehoben und durch eine neue Regelung ersetzt. Die Bestimmung von Art. 7b (neu) der Verordnung über das Zivilstandswesen vom 20. Mai 2003 wird nun neu per 01. Januar 2013 in Kraft gesetzt. Den Gemeinden steht es somit frei, die entsprechenden Zivilstandsereignisse wieder freiwillig zu veröffentlichen. Der Rat hat an seiner letzten Sitzung folgende Regelung beschlossen (per: 01.01.2013): a) Geburten, Trauungen und Eintragungen von Partnerschaften werden im Gemeindeblatt und in den öffentlichen Medien wieder veröffentlicht. b) Sämtliche Todesfälle werden im Gemeindeblatt und in den öffentlichen Medien veröffentlicht. c) Die Zu- und Wegzüge werden weiterhin nur mit Anzahl (ohne namentliche Erwähnung) im Gemeindeblatt veröffentlicht.

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