Pius Federer ist Grossratspräsident

Ungewöhnlich reich befrachteter Start in die neue Amtsperiode
Pius Federer aus Oberegg ist heute Montag vom Grossen Rat des Kantons Appenzell Innerrhoden einstimmig zum neuen Parlamentspräsidenten gewählt worden.

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Der 43-jährige Elektromonteur und Vertreter des Gewerbes war bisher Vizepräsident. Er löst Thomas Mainberger ab. Neuer Vizepräsident ist Martin Breitenmoser aus Appenzell. Als neues Mitglied des grossrätlichen Büros und dritte Stimmenzählerin beliebte Monika Rüegg Bless. Am Vormittag wurden auch die Ergänzungswahlen in die verschiedenen Kommissionen und Organe vorgenommen. Zentral dürfte die Wahl von Roman Boutellier als Präsident des Bankrates sein.
Nach angeregter Diskussion unter Dach gebracht wurde die Revision der kantonalen Jagdverordnung, zur Kenntnis genommen der Geschäftsbericht 2014 der kantonalen Verwaltung. Ein klares Ja ergab sich zur Sondernutzung auf «Rüti-Urches» im Bezirk Schlatt Haslen.
Nicht weniger als fünf umfassende Situationsberichte standen am Nachmittag zur Diskussion. Der erste befasste sich mit der umstrittenen Schutzentlassung von Teilen des Kapuzinerklosters. Gestützt auf verschiedene Fachgutachten kamen die Behörden zum Schluss, dass die Idee chancenlos sei. Der Rat zog den Auftrag an die Standeskommission mit 37:5 Stimmen bei 7 Enthaltungen zurück. 

Zum Thema Hallenbad wurde eine rund einstündige Diskussion geführt. Der Antrag der Standeskommission, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die mit einem Kostendach von 100’000 Franken den Weiterweg fundiert erarbeiten soll, wurde mit 46 Ja-Stimmen gutgeheissen.

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