Ohne Freiwilligenarbeit passiert nichts

An der Mitgliederversammlung des Schweizerischen Kantonalverbandes beider Appenzell SRK (Schweizerisches Rotes Kreuz) im Alten Zeughaus in Herisau, wurden Fahrer, Fahrerinnen und EinsatzleiterInnen für ihre unentgeltlichen Einsätze geehrt.

  • Margrith Brühlmann, Carin Sonderegger, Präsidentin Marlis Hörler, Walter Anger, Franziska Manser, Willi Bösch (von links). (Bild: Esther Ferrari)

    Margrith Brühlmann, Carin Sonderegger, Präsidentin Marlis Hörler, Walter Anger, Franziska Manser, Willi Bösch (von links). (Bild: Esther Ferrari)

«Klein aber fein» ist das Motto von SRK Beider Appenzell. Rund 80 freiwillige Mitarbeiter bieten in verschiedenen Bereichen ihre Hilfe und Dienstleistungen an. Laut Präsidentin Marlis Hörler Böhni, Wald, wurden 10 585 Stunden an 1260 Tagen geleistet. Mit Autos gefahren wurden 163 563 Kilometer – das entspricht vier Weltumrundungen. Die Notrufe seien in letzter Zeit gestiegen, nicht zuletzt, weil die Leute immer älter werden. Die Spitex von Innerrhoden und Ausserrhoden ist Tag und Nacht zu einem guten Preis erreichbar. Inzwischen gibt es vier Notrufberater. Auch Weiterbildungen sind ein dauerndes Thema, sowie der Kampf gegen den Kräftemangel. Für Ergotherapie gibt es über acht Vollzeitstellen.

Einstimmig wiedergewählt

Als klein aber fein, betitelte auch der anwesende Herisauer Gemeindepräsident Max Eugster, den Kantonalverband Beider Appenzell. Er dankte für die Unterstützung des Dunants Museums in Heiden, das nach einer längeren Umbauzeit am 10. August wieder öffnet.

Dr. Christian Ludwig, Schweizerisches Rotes Kreuz Basel-Stadt, gratulierte per Digital-Übermittlung dem Appenzeller Verband. SRK stehe immer wieder vor grossen und wichtigen Aufgaben, verursacht durch Kriege, Erdbeben und Krisen. Im Moment werde unbegleiteten Kindern geholfen, um selbständig ihre Familien oder Eltern wieder zu finden. Der Jahresbericht der Präsidentin, ihre Wiederwahl für die nächsten zwei Jahre sowie die Jahresrechnung und die Entlastung der Organe, wurden einstimmig gutgeheissen und mit einem kräftigen Applaus bestätigt. Die Vorstandsmitglieder, Christian Thörig, Edi Ritter, Beat Bouquet, René Kuster und die abwesende Antonia Fässler wurden in Globo wiedergewählt. Ein Dank ging auch an Franziska Manser von der Geschäftsleitung und an Ingrid Bühler-Manser.

Einige der langjährigen Rotkreuzfahrer und Fahrerinnen hatten sich, zum Teil krankheitshalber für ihre Abwesenheit entschuldigt, so wie auch Hans Fässler, Appenzell, der mit der Dunant Medaille geehrt werden sollte.

Ehrungen der langjährigen Fahrer

Zudem wurden Bruno Mathis (Wald), Carin Sonderegger (Oberegg), Urs Wetzel (Teufen), Walter Anger (Gais), Reto Cantaluppi (Steinegg), Willi Bösch (Waldstatt) sowie Margrith Brühlmann (Heiden) – sie gar für 35 Jahre – für zehn Jahre und mehr geehrt.

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