Warning: Trying to access array offset on value of type bool in /home/httpd/vhosts/appenzell24.ch/httpdocs/appenzell24.ch/wp-content/themes/app24/functions.php on line 633 Warning: Trying to access array offset on value of type null in /home/httpd/vhosts/appenzell24.ch/httpdocs/appenzell24.ch/wp-content/themes/app24/functions.php on line 633

Noch kein Nachfolger für Hans Diem

Für den frei werdenden Sitz in der Ausserrhoder Kantonsregierung wird ein zweiter Wahlgang notwendig. Paul Signer wurde seiner Favoritenrolle zwar gerecht, schrammte aber knapp am absoluten Mehr vorbei. Marianne Koller wurde deutlich als Frau Landammann gewählt.

  • Kein Bild vorhanden.

    Kein Bild vorhanden.

Schon kurz nach Mittag brach die Zeit des Analysierens an im Wahlstübli, das die kantonale Verwaltung im Regierungsgebäude in Herisau eingerichtet hatte. Die Resultate der ersten ausgezählten Gemeinden liessen erahnen, dass es nach allen Seiten knapp werden dürfte. Paul Signer, Gemeindepräsident von Herisau, lag deutlich in Führung, aber nicht deutlich genug, um siegesgewiss sein zu dürfen. Ingeborg Schmid, Gemeindepräsidentin von Bühler, die den SVP-Sitz gegen die FDP-Übermacht verteidigt, lag auf zweiter Position, Samuel Büechi in der Aussenseiterrolle vereinigte weit mehr Stimmen auf sich als erwartet, zumal er  keinen aktiven Wahlkampf betrieben hatte. Zehn bis zwanzig Prozent habe er sich gegeben, sagte Büechi gegen Ende der Ausmarchung. Im Übrigen gab er sich wenig beeindruckt von den sich überholenden Zwischenergebnissen. Er werde zum zweiten Wahlgang nicht mehr antreten; sein Ziel, seine grüne Partei bekannter zu machen, sei mehr als erreicht, sagte er und spielte mit seiner Kapelle munter am Hackbrett auf, Ratzliedli singend und sichtlich zufrieden mit sich und der Welt. Er vereinigte 2985 (17%) der gültigen Stimmen auf sich. Inge Schmid ging mit 5645  (32%) Stimmen vom Platz. Die Verteidigung des SVP-Sitzes, den Hans  Diem inne hat, ist auf Anhieb nicht gelungen. Ärgerlich ist das Ergebnis für Paul Signer, der mit 8105  (46%) nur um wenige hundert Stimmen am Wahlerfolg vorbeischrammte. Die Hersiauer machten ihm einen Strich durch die Rechnung: Büechi und Schmid vereinigten gemeinsam mehr Stimmen auf sich als er selber. Möglich, dass man ihn lieber als Gemeindepräsident behalten müöchte. Für Analysen sei es zu früh, sagte Signer. Bis Mittwoch wird sich entscheiden, wer zum zweiten Wahlgang antritt.

Gut lachen hatte Marianne Koller: Das Landammannamt wurde ihr mit 11444 Stimmen zugesprochen, das sind  77,6 Prozent der Stimmen.

Weitere Artikel