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Neues Hallenbad in Appenzell für 22 Millionen

Das 40-jährige Hallenbad hat ausgedient, das neue soll bereits 2016 eröffnet werden.

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Am 1. Juni 1973 wurde das Hallenbad  in Appenzell eröffnet. Inzwischen weist es jedoch schwerwiegende Schäden auf. Deshalb soll bereits 2016 ein neues Hallenbad für 22 Millionen Fr. eröffnet werden. Voraussetzung ist, dass Landsgemeinde und Bezirksgemeinden den entsprechenden A-fonds-perdu-Beiträgen zustimmen. Als 2008 bekannt wurde, dass Korrosionsschäden eine Gesamtsanierung des Hallenbades beim alten Pflanzgarten in Appenzell notwendig machen, waren mehrere offene Fragen zu klären: Soll man den Betrieb einstellen, sanieren oder gar ein neues Hallenbad bauen? Das Bedürfnis war eigentlich unumstritten und eine Gesamtsanierung wurde als zu teuer eingestuft im Vergleich zu dem, was man nachher «als Flickwerk erhält». Also entschied man sich für einen Neubau. Nun stellte sich aber die Frage der Grössenordnung. Eine Wunsch-Variante erwies sich mit berechneten 40 Millionen Franken als zu teuer. Also kehrten die Verantwortlichen den Stiel um: Das Kostendach soll 22 Millionen betragen, mal schauen, was man für diesen Betrag erhält. Auf diesem Weg scheint nun eine vernünftige Mischung zwischen Kosten und Attraktivität gefunden worden zu sein. Es handelt sich um keine Luxusvariante, aber ist doch bedeutend mehr als ein «karges Hallenbad zum Schwimmen». Nebst Schwimmbecken (25 Meter, fünf Bahnen), Planschbecken für Kinder, Lehr- und Therapiebecken soll es auch ein Aussenwarmbad, eine Rutsche, einen Wellnessbereich mit Sauna sowie Massageräume enthalten. Im Mai sollen die in einem Wettbewerb eingegangenen Projekte öffentlich vorgestellt werden. Die Finanzierung sieht folgendermassen aus: 10 Mio. Fr. A-fonds-perdu-Baukostenzuschüsse von Kanton und Bezirken, 5 Mio. Fr. neues Aktienkapital (davon 2 Mio. durch die öffentliche Hand) und insgesamt 7 Mio. Fr. Fremdkapital. Die Landsgemeinde 2014 wird über den Kantonsanteil von 8 Mio. Fr. und den Aktien­kauf von 0.5 Mio. Fr. entscheiden, eine Woche später bestimmen die Bezirks­gemeinden über ihre Anteile. Bei Zustimmung erfolgt die Baueingabe, Baubeginn soll 2015 sein und – so das ehrgeizige Ziel – wenn immer möglich sollte das neue Hallenbad 2016 eröffnet werden.

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