«Neue Medien» gehören in die Schule

Mit neu erarbeiteten Unterrichtsmodulen reagiert das Präventionsprogramm «freelance» auf aktuelle Entwicklungen.

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«freelance» ist ein Präventionsprogramm, welches die Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden zusammen mit anderen Ostschweizer Kantonen gemeinsam entwickelt hat und mittlerweile bereits in acht Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein aktiv an den Schulen umgesetzt wird. In Ausserrhoden beteiligen sich über 100 Oberstufenklassen. Die ort- und zeitunabhängige Nutzung von Onlinemedien erfordert von Kindern und Jugendlichen ein hohes Mass an Kompetenz. Der ungefilterte Zugang zu problematischen Inhalten, der Missbrauch persönlicher Daten wie auch unerwünschte Kontakte können schwerwiegende Auswirkungen haben.
Analog dem bewährten «freelance»-Präventionsprogramm zu Tabak, Alkohol und Cannabis wurden auf den Beginn des neuen Schuljahres sechs Unterrichtsmodule zum Thema «Neue Medien» erarbeitet. Im Laufe des Schuljahres 2012/13 folgen weitere sechs bis acht Module. Seit Anfang Schuljahr stehen auf der «freelance»-Website den Oberstufen-Lehrpersonen folgende Unterrichtsmodule zur Verfügung: Cyber-Mobbing, Social Media, Sexualisierte Darstellung (Sexting) und Online-Glücksspiele.
Für die Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden ist der Einbezug der Eltern unverzichtbar. Die Eltern sollen gerüstet werden, um zusammen mit ihren Kindern Regeln für die Nutzung von neuen Medien zu diskutieren und auszuarbeiten. Die Beratungsstelle hat ein entsprechendes Programm für Elternveranstaltungen zum Thema erarbeitet. Schulen und Elternvereinigungen können so mit Einbezug von Fachpersonen einen Elterabend organisieren. Ansprechperson ist Damian Caluori, Leiter der Beratungsstelle für Suchtfragen (Tel. 071 791 07 40, suchtberatung@ar.ch).

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