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Neue Aushubdeponie in Gmünden

Das Ausserrhoder Tiefbauamt hat die Planung einer Inertstoffdeponie in Teufen vorangetrieben. Grund dafür ist die mögliche Tunnelierung der Appenzeller Bahnen im Ortskern von Teufen. Die kantonale Deponieplanung weist Gmünden als einen potentiellen Standort aus, der nun weiter geprüft wurde.

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Im Kanton stehen mittel- und langfristig einige Infrastruktur-Grossprojekte an. Allen voran die aktuellen Planungen für eine allfällige Tunnelierung der Appenzeller Bahnen im Ortskern von Teufen und für die Umfahrung Herisau. Diese Grossprojekte müssen eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchlaufen. Wichtige Punkte für eine Genehmigung solcher Projekte sind die Klärung der Materialbilanzen, der Deponieplätze und der Transportwege. Dazu ist ein bewilligter Deponiestandort zwingend notwendig. Es gilt also, das erforderliche Deponievolumen rechtzeitig bereit zu stellen.
Der Deponiestandort in Gemünden – hinter der ARA und östlich der Strafanstalt – ist im kantonalen Richtplan als potentieller Standort aufgeführt. Das Schüttvolumen beträgt 330’000m³ und verteilt sich über eine Fläche von rund 44’000m². Das ergibt eine mittlere Schütthöhe von 7,5m. Zusammen mit Spezialisten wurde eine möglichst landschaftsverträgliche Endgestaltung entworfen. Die verkehrstechnische Anbindung und auch die Auswertung der geotechnischen Untersuchungen stimmen positiv. Die Gemeinde Teufen und das Kloster Wonnenstein wurden über das Projekt, die Zonenplanänderung und die Verfahren bereits informiert und haben Stellung genommen. Auch wurde das Projekt den Umweltverbänden vor Ort vorgestellt.
In nächster Zeit soll die Zonenplanänderung und der Nutzungsplan der Ausserrhoder Regierung zur Genehmigung unterbreitet werden. Anschliessend erfolgt das Planauflageverfahren.

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