Muni-Taufe als Startschuss für Schwingfest

Am Freitag hat das Organisationskomitee (OK) des Appenzeller Kantonalschwingfests 2023 auf einem Bauernhof am Dorfrand von Oberegg die Lebendpreise vorgestellt. Ein Muni und zwei Rinder dürfen am Sonntagabend, 9. Juli, von den besten Schwingern nach Hause genommen werden. Sogar auf die Jungschwinger warten Lebendpreise.

  • Stolze Züchter präsentieren hochwertige Lebendpreise für die Aktivschwinger (von links): Cloe, 16 Monate; Roxana, zweijährig, trächtig; Stier Jonny, 20 Monate alt. Auch der Schwingerbrunnen von Armin Bürki ist Teil des Gabentempels. (Bilder: Rolf Rechsteiner)

    Stolze Züchter präsentieren hochwertige Lebendpreise für die Aktivschwinger (von links): Cloe, 16 Monate; Roxana, zweijährig, trächtig; Stier Jonny, 20 Monate alt. Auch der Schwingerbrunnen von Armin Bürki ist Teil des Gabentempels. (Bilder: Rolf Rechsteiner)

  • Auch die Jungschwinger erhalten erstmals Lebendpreise. Fünf «Gitzeli» sind bereits geboren; präsentiert wurden Muttertiere.

    Auch die Jungschwinger erhalten erstmals Lebendpreise. Fünf «Gitzeli» sind bereits geboren; präsentiert wurden Muttertiere.

  • OK-Präsident Stefan Mainberger(Mitte) tauft den Muni für den Sieger.

    OK-Präsident Stefan Mainberger(Mitte) tauft den Muni für den Sieger.

Vom 8. bis 9. Juli 2023 findet in Oberegg das Appenzeller Kantonalschwingfest statt. Auf dem Sportplatz entsteht die Schwingarena für rund 2500 Zuschauerinnen und Zuschauer. Ein Festzelt für bis zu 1000 Personen auf dem Viehschauplatz ist das Zentrum des frei zugänglichen Festgeländes mit Fan-Meile, Ständen und Public Viewing.

Mit der traditionellen Präsentation der Lebendpreise und des Schwingerbrunnens am Freitag auf einem Bauernhof am Dorfrand von Oberegg fiel für das OK der Startschuss für die heisse Phase bis zum Festwochenende.

Sieger-Muni namens Jonny

Passender konnte der Gold-Sponsor für den Sieger-Muni nicht gewählt werden: die Fleischspezialistin «Gustav Spiess AG» in Berneck. Das momentan rund 700 Kilogramm schwere Tier wurde auf den Namen Jonny getauft.

Vorverkauf läuft bereits

Weitere Lebendpreise sind zwei Rinder, eines übernommen durch den Gold-Sponsor Lidl, ein weiteres durch den privaten Spender Edy Brunschweiler aus St. Gallen. Diese Lebendpreise dürfen nach dem Schwingfest vom Sonntag, 9. Juli, von den besten Schwingern nach Hause genommen werden. Als weitere Gold-Sponsoren konnte das Organisationskomitee die Appenzeller Kantonalbank, die Mobiliar und die Brauerei Locher gewinnen.

Der Online-Vorverkauf für Tribünen- und Rasensitzplätze am Schwingfest laufe bereits, teilte der OK-Präsident Stefan Mainberger in seiner Begrüssungsrede mit.

Lebendpreise für Jungschwinger

Am Samstag, 8. Juli, gehören anlässlich des Nachwuchsschwingfests die Sägemehlplätze rund 400 Jungschwingern aus der Ostschweiz. Sie kämpfen in der Oberegger Schwingarena um die Titel in fünf Kategorien. Die Sieger erwartet jeweils eine von fünf jungen Geissen. «Es ist nicht selbstverständlich, dass auch Jungschwinger Lebendpreise erhalten. Wir möchten dem Nachwuchs jedoch etwas bieten», sagte Mainberger. Diese Gaben wurden ermöglicht durch den Sponsor «ASS Energietechnik» in Oberegg. Schon am Nachwuchsschwingfest wird Schwingfeststimmung geboten – dank musikalischem Rahmenprogramm und Festwirtschaft. Für das Publikum ist der Anlass frei zugänglich.

Schwingerbrunnen als Treffpunkt

Ein wichtiger Bestandteil der Schwingarena ist der Schwingerbrunnen, an dem sich die Athleten vor dem Kampf erfrischen. Im Rahmen der Muni-Taufe wurde der aus einheimischem Holz geschaffene Brunnen, ein Kunstwerk von Armin Bürki aus Oberegg, eingeweiht. Als Sponsor gewann das Gabenkomitee die Firma «Kirana AG» von Josef Mayer, Diepoldsau.

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