«Müssen etwas tun, dass es so bleibt»

Die Auszeichnung «Landschaft des Jahres 2015» ist dem Innerrhoder Landammann am Samstag Mittag stellvertretend übergeben worden.

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Der Preis der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL ist zum fünften Mal verliehen worden, aber erstmals an einen Kanton gegangen. Innerrhoden sei, lobte der Präsident von SL, der Solothurner Nationalrat Kurt Fluri, «eine der ausgeprägtesten schweizerischen Vorzeigelandschaften, die wie kaum eine andere den Traditionsbezug, die regionale Baukultur und das Ländlich-Bäuerliche der Schweiz repräsentiert.»
Ihr droht heute aber Gefahr, wie Fluri weiter sagte: «Würden diese Bauernhäuser durch Abbruch und Wiederaufbau in x-beliebige Wohn- und Ferienhäuser umgewandelt, so würde die Streusiedlungs- in eine Zersiedlungslandschaft kippen».
Landammann Roland Inauen, der den Preis stellvertretend vom Geschäftsführer der Stiftung Landschaftsschutz, Raimund Rodewald, entgegennahm, versprach, man versuche, der Landschaft Sorge zu tragen, die «Einzigartigkeit, die Seele unseres Ländchens zu erhalten».
Mehrere Male wurde als einer der Gründe für die Auszeichnung das Baugesetz erwähnt, das die Landsgemeinde 2012 angenommen hat. Es habe das Grundanliegen, so Bauherr Stefan Sutter, «dass die Bauten zu uns passen sollen». Und Frau Hauptmann Lydia Hörler sprach von einer «grossen Herausforderung; wir wollen nicht einfach ein grosses Museum sein. Wir müssen etwas tun, damit es so bleibt».

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