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Mit-Initiantin des «Roothuus» geehrt

Louise Dörig erhielt den sechsten Anerkennungspreis der Stiftung Pro Innerrhoden.

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Das neue Jahr hat überraschend und freudig begonnen. An der „Stobete“ im „Roothuus“, dem Zentrum für Appenzellische Volksmusik, vom Mittwochnachmittag war auch der Stiftungsrat  von Pro Innerrhoden zugegen. Nach ein paar Musikstücken richtete unverhofft Landammann Carlo Schmid-Sutter das Wort an die Gäste. Er habe immer wieder das Vergnügen, als Präsident der Stiftung unangekündigt Menschen zu ehren, die sich um das kulturelle Leben von Appenzell Innerrhoden – insbesondere in der Kulturvermittlung – verdient gemacht haben. Den sechsten Anerkennungspreis überreichte er der völlig überraschten Louise Dörig-Neff, die als Berichterstatterin an der Veranstaltung teilnahm.
Louise Dörig gehört zu jenen Personen, ohne die das „Roothuus“ nicht wäre was es heute ist. Als „Aktivistin“ der einst „Einfachen Gesellschaft Pro Roothuus“ hat sie an vorderster Front, bisweilen hartnäckig, für die Erhaltung des historischen Gebäudes gekämpft. Sie besorgte das Aktuariat und Sekretariat, hielt die Fäden in der Hand und gab Impulse. Dank der Zusage der Gontner Bezirksgemeinde 2002 für jährliche Betriebsbeiträge konnte das Zentrum für Appenzellische Volksmusik realisiert werden. Louise Dörig hat ihm zahlreiche wichtige Musikarchivalien und Noten vermittelt, unter anderem auch die Originale der Sammlung Altfrentsch, nach deren Noten die Rothuus-Formation die Januar-Stobete gestaltete.
Die zierliche Gontnerin, die am Weihnachtstag ihren 90. Geburtstag feiern konnte, ist seit bald dreissig Jahren als freie Journalistin tätig, unter anderem für die Appenzeller Zeitung und den Appenzeller Volksfreund. Noch immer ist sie „Hofberichterstatterin“ des „Roothuus“ mit  seinen vielfältigen musikalischen Aktivitäten.

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