Prächtiges Sommerwetter und viele Attraktionen

Prächtiges Sommerwetter lockte Gross und Klein an die Gontner Chölbi, die mit einem reichhaltigen Warenangebot und viel Unterhaltung aufwartete.

Die «Krone» bildete mit ihrem fantastischen Geranienschmuck die perfekte Kulisse. Aus dem Festzelt erklangen am Samstagnachmittag lüpfige Töne der Gontner Stegreifler. Auch die Jungformation «Gontner Loft», der «Gäätligruess» und das «Echo vom Schwendetal» sorgten an diesen beiden Tagen für musikalischen Ohrenschmaus. Dazu kulinarische Köstlichkeiten aus Küche und vom Grill, da liess es sich herrlichst verweilen.

Natürlich konnte man auch durch die vielen Stände schlendern, wo es von kunstvoll Handgestricktem bis zu gesundem Sirup aus dem «Klösterli» Jakobsbad viele verlockende Besonderheiten zu kaufen gab. Auch der Kinderflohmarkt vor dem Schulhaus wusste gut zu präsentieren, Begeisterung herrschte deshalb auf beiden Seiten der Stände.

Am Samstagvormittag gab es traditionsgemäss den kleinen, aber feinen Viehmarkt. Voller Freude hat sich dort Lehrling Sandro sein erstes «Chälbli» gekauft.

An vielen interessanten Posten konnte man seine Geschicklichkeit und Treffsicherheit testen. Beispielsweise: Wer hält sich am längsten auf dem wilden «Pferderücken» beim Rodeo? Wer entpuppt sich als zukünftiger Feuerwehrmann, der mit dem Wasserstrahl auch das kleine «Schloff-Fensterli» trifft? Wer schubst eine Trompete auf Schienen so schwungvoll, damit sie eine möglichst hohe Punktzahl erreicht? Ja und apropos «hoch»: Wer baut mit Holzkühen den höchsten Turm? Da brauchte manch einer sogar ein Treppchen und hielt die Luft an bis wieder eine Kuh auf der andern stand und das Gebilde wackelfrei dastand. Bei all den Geschicklichkeitsposten wurden Bestzeit, Punktzahl und bei der Feuerwehr auch die Liter «Löschwasser» festgehalten. Daraus wurde später der «Chölbichamp» erkoren.

Selbstverständlich gehören zu einer richtigen Kilbi auch Karussells. Für die Kleinsten ging es auf dem einen mit fröhlichem Bimmeln rundum, die grösseren Buben und Mädchen liessen sich auf dem andern schon schwungvoller herumwirbeln.

Und ebenso selbstverständlich trat man den Heimweg nicht ohne bunten Luftballon oder eine Tüte Magenbrot an

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