Mit dem Kirchenpark-Buddy unterwegs

In Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt wird am 25. September über den Zusammenschluss zur Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Appenzeller Hinterland abgestimmt. Der Kirchenpark-Buddy, eine mobile Kaffeebar, ist in den vier Hinterländer Kirchgemeinden als Infostand und Werbemittel unterwegs.

  • Die mobile Kaffeebar bietet Gelegenheit, Antworten auf Fragen zum Projekt Kirchenpark zu erhalten. (Bild: zVg)

    Die mobile Kaffeebar bietet Gelegenheit, Antworten auf Fragen zum Projekt Kirchenpark zu erhalten. (Bild: zVg)

Rechtzeitig vor den Sommerferien haben die Kirchenvorsteherschaften der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt die Unterlagen für die Abstimmung vom 25. September über den Zusammenschluss zur Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Appenzeller Hinterland verabschiedet. Die Unterlagen bestehen aus dem Edikt mit ausführlichen Erläuterungen zum Projekt sowie aus dem Zusammenschlussvertrag und der Kirchgemeindeordnung (früher Kirchgemeindereglement) der neuen Kirchgemeinde. Die Kirchgemeindeordnung ist nur orientierungshalber Bestandteil der Unterlagen, zur Abstimmung gelangt sie erst am 27. November. An diesem Termin werden auch die Behörden der neuen Kirchgemeinde gewählt. Vorausgesetzt natürlich, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dem Zusammenschluss am 25. September zugestimmt haben. Die Abstimmungsunterlagen werden den reformierten Haushaltungen in der Kalenderwoche 34 zugestellt. Sie sind jedoch bereits heute auf der Webseite www.kirchenpark.ch einsehbar.

Um für das zukunftsweisende Projekt der vier Hinterländer Kirchgemeinden zu werben, läuft seit April eine grosse Informationskampagne. Im Mittelpunkt steht dabei eine mobile Kaffeebar, der Kirchenpark-Buddy. Mit diesem Informationsanhänger machen die Verantwortlichen des Kirchenparks bis zur Abstimmung mehrmals Halt in den vier Kirchgemeinden. So wollen sie mit den Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern ungezwungen ins Gespräch kommen und ihnen Gelegenheit bieten, Antworten auf Fragen zum Zusammenschluss der vier Hinterländer Kirchgemeinden zu erhalten.

Die neue Kirchgemeinde wird 7147 Mitglieder haben (Zahlen Stand 2021). Davon kommen 872 aus Waldstatt, 5000 aus Herisau, 317 aus Schönengrund und 958 aus Schwellbrunn. Das Budget 2023 der neuen Kirchgemeinde wird mit einem gemeinsamen Steuerfuss von 0,6 Einheiten erstellt werden und alle bestehenden Arbeitsverhältnisse der vier Kirchgemeinden gehen in die neue Kirchgemeinde über. Die Kirchenvorsteherschaft (Kivo) wird aus neun Personen bestehen. Jedes Kivo-Mitglied wird einem Ressort vorstehen. Analog dem System, wie es von den Einwohnergemeinden bekannt ist, werden die Ressorts von Kommissionen begleitet. So ist gewährleistet, dass die Wünsche und Anliegen der Kirchenmitglieder in den vier Dörfern berücksichtigt werden können. Die Steuerungsgruppe des Projekts wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern im November einen Vorschlag für die Wahl der neuen Kivo unterbreiten. Designiert sind (in alphabetischer Reihenfolge): Renzo Andreani, Herisau (Vizepräsidium, Gottesdienste, Musik); Ursi Baumann, Herisau (Finanzen); Susanne Burch, Schönengrund (Erwachsene, Freiwillige); Claudia Fischer, Herisau (Kind, Familie); Heidi Lutz, Schwellbrunn (Religionsunterricht); Daniel Menzi, Herisau (Diakonie, Soziales, Seelsorge); Gabriela Rakoczi, Waldstatt (Jugend, junge Erwachsene); Marcel

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