Mit «Abbügelfest» in die Sommerpause

Seit zwei Jahren steht der kleine, aber feine Skilift Leugangen in Brülisau unter neuen «Fittichen». Die durchaus positiv ausgefallene Saison wurde am Samstag mit einem rauschenden Fest mit vielen Überraschungen gefeiert.

  • Das Zelt war bis auf den letzten Platz besetzt. (Bilder: Eveline Schiegg)

    Das Zelt war bis auf den letzten Platz besetzt. (Bilder: Eveline Schiegg)

  • Die Stegreifgruppe begeisterte mit heimeligen Klängen...

    Die Stegreifgruppe begeisterte mit heimeligen Klängen...

  • ...während die «Föhngugge» etwas Fasnachtsfeeling zurück brachte.

    ...während die «Föhngugge» etwas Fasnachtsfeeling zurück brachte.

  • Sämy Inauen erzählte über die Geschichte des Lifts und gab Tipps zur Ermittlung der richtigen Anzahl der Betriebsstunden.

    Sämy Inauen erzählte über die Geschichte des Lifts und gab Tipps zur Ermittlung der richtigen Anzahl der Betriebsstunden.

Wer glaubt, dass ein Saisonende nicht genauso gefeiert werden kann, wie ein Saisonstart, der wurde am Samstagabend in Brülisau eines Besseren belehrt. Die neue Crew des Skilifts Leugangen beweist seit der Übernahme vor zwei Jahren, dass mit viel Herzblut und immer wieder neuen Ideen eine Weiterführung gesichert werden kann. Vergangene Saison konnte während gut 30 Tagen geöffnet werden.

Seit Januar 1966 erfreuen sich die Oberdorfer Jahr für Jahr an der Skisportmöglichkeit in Brülisau. Immer wieder konnten Menschen gefunden werden, welche den Betrieb stets aufrechterhielten. Im Januar 2020 wurde dann die «Alte Garde» komplett durch neue, junge Köpfe ersetzt. Dank der älteren Generation, welche sich unermüdlich für den Fortbestand eingesetzt hatte, konnten die «Neulinge» mit gutem Gewissen in das Abenteuer «Skilift Leugangen» einsteigen.

Am Samstag wollten sich die Betreiber bei allen bedanken, welche sie in der vergangenen Saison unterstützt haben. Das ins Leben gerufene «Abbügelfescht» fand grossen Anklang. Bereits am frühen Abend durften die Kinder nach Ostereiern suchen, während sich die Erwachsenen einen Apero gönnten. Der Abend ging dann mit der Stegreifgruppe der MG Brülisau in die nächste Runde. Zu Gast waren ebenso die heimische «Föhngugge» wie auch die «Namelosen», welche endgültig das randvolle Festzelt zum Kochen brachten.

Die Schätzfrage bereitete so einiges Kopfzerbrechen. Erraten werden musste, wie viele Betriebsstunden der Lift bereits «auf dem Buckel» hat. Sämy Inauen gab dazu einige Eckdaten und verriet, dass der Zähler nicht seit Beginn im Jahr 1966 vorhanden ist und dass der Lift auch einige Jahre nicht in Betrieb genommen werden konnte. Wer auf gut 3000 Stunden tippte, war gar nicht mal so schlecht.

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