Mehr Naturstrom und stabile Preise

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) bietet ihren privaten und gewerblichen Kunden per 2013 neue Stromqualitäten an und engagiert sich aktiv in der Förderung zertifizierter Naturstromquellen in der Region. Die Strompreise für das Jahr 2013 präsentieren sich durchschnittlich stabil und sind im nationalen Vergleich nach wie vor attraktiv.

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Die SAK wird per 2013 mit neuen Stromqualitäten einem weiter steigenden Bedürfnis gerecht. Künftig können Kunden neue zertifizierte Naturstromprodukte wählen und damit die Förderung nachhaltiger regionaler Energiequellen unterstützen. Die SAK engagiert sich schon seit mehreren Jahren stark im Bereich erneuerbarer Energiequellen und wird mit den neuen Stromqualitäten dem steigenden Kundenbedürfnis noch mehr gerecht. Mit «naturstrom basic» und «naturstrom star» erhält der Verbraucher wahlweise Energie aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen, wovon mindestens 5 Prozent bis 15 Prozent aus neuer Wind-, Sonne- oder Biomasse stammen. Die Standardqualität Mixstrom für Privat- und Gewerbekunden (< 100 000 kWh pro Jahr) wird ab 2013 verbessert und auf das schweizerische Qualitätsniveau (60 Prozent Wasserkraft und 40 Prozent Kernenergie) angehoben. Das Qualitätslabel naturemade garantiert, dass die produzierte Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren und ökologischen Quellen stammt. Der Verein für umweltgerechte Energie (VUE) stellt durch seine Experten eine unabhängige Qualitätsüberprüfung und Zertifizierung der produzierenden Kraftwerke sicher. Bereits heute sind sämtliche Photovoltaikanlagen der SAK als auch die beiden Wasserkraftwerke Giessen und Herrentöbeli durch den VUE zertifiziert. Bis Ende 2012 ist unter anderem die Zertifizierung der Wasserkraftwerke Kubel, Muslen und Schwänberg geplant. Für das Jahr 2013 ist eine Erhöhung des Energiepreises zu verzeichnen. Dies in Folge eines Kostenanstiegs um rund 0,5 Rp./kWh des Vorlieferanten Axpo und um 0,1 bis 0,5 Rp./kWh durch die SAK selbst. Ebenso muss die SAK ein kostendeckendes Energiegeschäft betreiben, weshalb eine Preisanpassung unumgänglich ist. Auf der Gegenseite kann die SAK erfreulicherweise die Preise für die Netznutzung um bis zu rund 1 Rp./kWh reduzieren. Beide Entwicklungen heben sich gegenseitig auf und resultieren gegenüber 2012 in einem durchschnittlich stabilen Preisgefüge für die Endkunden der SAK.

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