Mehr Lohn für die Standeskommission?

Die Staatswirtschaftliche Kommission beantragt eine Lohnerhöhung für die Standeskommission: Ein Mitglied der Regierung soll in Zukunft 90 000 Franken jährlich erhalten.

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Die Vorlage, die dem Grossen Rat am Montag, 3. Dezember, vorgelegt wird, geht zurück auf einen Vorstoss von Grossrat Franz Fässler vor zwei Jahren: Die Staatswirtschaftliche Kommission (StwK) wurde damals beauftragt, eine Auslegeordnung über die Strukturen und Bedürfnisse der Standeskommission zu erstellen. In Sachen Entsschädigung standen ursprünglich standen folgende Vorschläge zur Diskussion: Die Jahresentschädigung für ein Mitglied der Standeskommission soll von 85 000 auf 108 000 erhöht werden, dies entspricht 60 Prozent von 180 000 Franken. Die Zulage für den regierenden Landammann soll von 18 000 auf 27 000 Franken angehoben werden. Spesen und Sitzungsgelder sollen pauschaliert werden. Zudem soll jedem Regierungsrat für besondere Leistungen 20 000 Franken zur Verfügung stehen.  Für diese Leistungen wären Mehrkosten von rund 150 000 Franken im Jahr angefallen.Die Standeskommission hatte allerdings mehrere Einwände gegen diese Vorschläge. Und weil zudem fürs Jahr 2013 ein hoher Ausgabenüberschuss budgetiert ist und dem Staatspersonal (laut Antrag) keine Lohnerhöhung gewährt wird, hat die StwK in der Folge seine Vorschläge wie folgt zurückgestutzt: Ein Mitglied der Standeskommission soll als Grundentschädigung in Zukunft 90 000 Franken (bisher 85 000) erhalten. Statt der Sitzungsgelder erhalten sie in Zukunft pauschal 7000 Franken, ebenso pauschal erfolgt neu die Spesenentschädigung mit 5000 Franken. Das ergibt zusammen 102 000 Franken. Sitzungen ausserhalb der Region werden weiterhin zusätzlich abgegolten. Der regierende Landammann bekommt zu diesem Betrag noch 22 500 Franken und weitere 2000 Franken bei der Sitzungsgeld-Pauschale sowie 1000 Franken bei den Spesen. Das ergibt in der Summe 127 500 Franken.

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