Major Tom und 99 Luftballons

Die «Neue deutsche Welle» war beim traditionellen Frühlingssingen der Primarschule Herisau am Samstag angesagt.

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Die fünften Klassen erfreuten in der reformierten Kirche die zahlreichen Zuhörer und Zuhörerinnen.
«Manchmal bin ich schon am Morgen müd’». «Manchmal bin ich ohne Rast und Ruh». «Manchmal scheint man nur im Kreis zu gehen.» Schulpräsidentin Annette Joos-Baumberger nahm in ihrer Begrüssung Bezug auf den ersten Titel des Programms («Über sieben Brücken musst du geh’n»): Es sei ja tatsächlich vielleicht einmal so, dass man am Morgen müde sei und trotzdem zu lernen und zu arbeiten habe, meinte sie. Oder dass man glaube, die Uhr des Lebens bleibe stehen. «Ich wünsche Ihnen und euch viele gute Erlebnisse, in denen die schönen Dinge wahrgenommen werden können», sagte Annette Joos zu den Angehörigen und Kindern. Sie dankte den Klassen und den Verantwortlichen für das Einstudieren der Lieder, die diesmal zum Teil «nicht so einfach waren, wie ich gehört habe». Sie wünschte eine klangvolle Fortsetzung der Stunde und wies auf die Kollekte hin, die in diesem Jahr für den «Verein Landscheide» bestimmt war.
So bewegten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse weiter musikalisch in der «Neuen deutschen Welle» aus den Achtzigerjahren. «Wir sind eins», tönte es. Sie sangen von Major Tom, von der perfekten Welle, der Freiheit, von den 99 Luftballons und vom Sport, der leben solle. Als Zugabe ertönte ein zweites Mal der Titel «Alles nur geklaut». Die Jugendlichen trugen die Titel konzentriert vor – schwungvoll bis nachdenklich. Andreas Koller, der Leiter der Musikschule Herisau, führte durch das Programm.
Auch in diesem Jahr wurde der Chor instrumental von einer Lehrergruppe begleitet, bestehend aus David Meili, Ruedi Looser und Georg Kegel. Letzterer wirkte bereits zum 35. Mal am Frühlingssingen mit.

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