Luftqualität hat sich positiv entwickelt

Der Massnahmenplan Luftreinhaltung wurde aktualisiert und von der Standeskommission genehmigt, wie diese in einer Mitteilung schreibt.

  • (Bild: Archiv app24 / H9)

    (Bild: Archiv app24 / H9)

Die Kantone sind gemäss Umweltschutzgesetz dazu verpflichtet, einen Massnahmenplan zur Luftreinhaltung zu erstellen und regelmässig zu überprüfen. Viele Massnahmen aus dem nun abgelösten Massnahmenplan Luftreinhaltung aus dem Jahr 1991 konnten laut Mitteilung der Standeskommission bereits umgesetzt werden. Darunter falle beispielsweise der Erlass des kantonalen Energiegesetzes.
Die Luftqualität im Kanton Appenzell Innerrhoden wird durch «Ostluft», einem Zusammenschluss der Ostschweizer Kantone und dem Fürstentum Lichtenstein zur gemeinsamen Beobachtung der Luftqualität, geprüft.

Grundsätzlich hat sich die Luftqualität im Kanton Appenzell Innerrhoden laut der Mitteilung in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Kritisch seien insbesondere die Russ- und Ammoniakkonzentrationen. Russ sei krebserregend, während Ammoniak vor allem wertvolle Lebensräume wie Moore oder Trockenwiesen gefährde.

Die meisten Luftschadstoffe stammen laut der Mitteilung von Feuerungen, sowie aus dem Verkehr. Demnach betreffen die vereinbarten Massnahmen auch grösstenteils diese Handlungsfelder. Die 18 vorliegenden Massnahmen wurden mit allen betroffenen kantonalen Ämtern und Fachstellen zusammengestellt und am 4. Juli 2023 von der Standeskommission genehmigt. Der Massnahmenplan Luftreinhaltung findet sich auf der Kantonswebseite unter www.ai.ch/luftreinhaltung.

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