Löschung aus Zweitwohnungsregister

Die Gemeinde Urnäsch ist auf der Liste mit zu vielen Zweitwohnungen. Die Gemeinde geht nach der Bereinigung der Liste davon aus, dass Urnäsch einen Zweitwohnungsbestand weit unter 20 Prozent aufweist. Dem Bundesamt für Raumentwicklung ist ein Löschungsgesuch eingereicht worden.

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Das Schweizer Volk hat sich im Frühling 2012 mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative für eine Beschränkung des Zweitwohnungsbaus ausgesprochen. Die seit 1. Januar 2013 rechtskräftige Verordnung regelt den Bau neuer Zweitwohnungen in Gemeinden, die einen vermuteten Zweitwohnungsanteil von mehr als zwanzig Prozent erreicht haben. Im Ausserrhodischen ist unter anderem auch Urnäsch davon betroffen. Ab Anfang Jahr ist der Bau neuer Zweitwohnungen erschwert. Betroffene Gemeinden haben die Möglichkeit in einem bereinigten Nachweis den vermuteten Zweitwohnungsanteil zu widerlegen. Nach Bereinigung der Liste des Bundesamtes geht die Gemeinde davon aus, dass der Zweitwohnungsanteil in Urnäsch weit unter 20 Prozent liegt. Aufgrund dieses Nachweises ist dem Bundesamt für Raumentwicklung ein Gesuch um Löschung der Gemeinde Urnäsch aus dem Zweitwohnungsregister eingereicht worden. Der Entscheid wird bis März erwartet.

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