Locher Brauerei will «Chopfab» retten

Wie die «Handelszeitung» und «watson.ch» schreiben, ist die Brauerei Locher kurz vor dem Einstieg bei der Chofpab-Brauerei. Die Winterthurer Brauerei befindet sich in der Krise und ohne Sanierungsmassnahmen sei der Fortbestand gefährdet.

  • Die Locher Brauerei steht vor der Übernahme der Winterthurer Chofpab-Brauerei. (Bild: Hans Ulrich Gantenbein)

    Die Locher Brauerei steht vor der Übernahme der Winterthurer Chofpab-Brauerei. (Bild: Hans Ulrich Gantenbein)

Die Appenzeller Brauerei Locher, die das Quöllfrisch-Bier produziert, soll als Aktionärin bei Chopfab Boxer einsteigen. Seit Dezember fänden Verhandlungen statt. Locher-Geschäftsführer Aurèle Meyer sieht sich als Teil der Lösung, die Sanierung sei aber ein «hartes Stück Arbeit». Dennoch wolle die Brauerei, «alles geben», um die Chopfab-Bierbrauerei zu retten, sagt Meyer gegenüber der «Handelszeitung».

Philip Bucher, Chef und Gründer von Chopfab Boxer ist optimistisch: «Wenn wir schuldenfrei und neu finanziert werden, sieht es gut aus für die Zukunft. Und zwar nachhaltig.» Entscheidend sei, wie sich Lieferantinnen und Lieferanten positionieren, Gespräche mit ihnen fänden derzeit statt. «Wir hoffen, dass der definitive Durchbruch in wenigen Wochen geschafft ist.»

Falls die Brauerei Locher die Aktienmehrheit deutlich übernimmt, kämen Chopfab und Locher in der Schweiz auf einen Marktanteil von 13 Prozent.

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