Letzter Ort der Einkehr ist verschwunden

Mit der Schliessung des Restaurants ­Traube in der Bleichi, Trogen, ist zwischen Wald und Trogen der letzte Ort der ­Einkehr verschwunden. Früher gab es in diesem Gebiet sechs Wirtschaften.

  • Die «Traube» in Trogen wurde dieser Tage geschlossen. (Bild: Peter Eggenberger)

    Die «Traube» in Trogen wurde dieser Tage geschlossen. (Bild: Peter Eggenberger)

«Restaurant bleibt geschlossen» heisst es unübersehbar im Eingangsbereich der «Traube» neben der Postautohaltestelle am tiefsten Punkt zwischen Wald und Trogen. 25 Jahre führte Paul Jakob das Restaurant, das unter anderem der ­Trogener Lesegesellschaft Bach als Versammlungsort diente.

Jetzt hat er sich aus Altersgründen für die Schliessung entschieden, nachdem sich keine passende Nachfolgelösung realisieren liess. «Das kann sich ja wieder einmal ändern», lässt der abtretende Wirt die Türe einen Spalt breit offen. Er ist sich aber bewusst, dass sich die Zeiten für das Gastgewerbe drastisch verändert haben und ein späterer Neubeginn schwierig sein dürfte.

Früher gab es entlang der Strasse von Wald bis Trogen sechs Wirtschaften, wobei zum «Pfauen» auf Trogener Gemeindegebiet auch eine Bäckerei gehörte. Das leicht abseits der Strasse gelegene Restaurant Bach, Trogen, wies sogar eine Metzgerei auf. Weitere verschwundene Einkehrorte zwischen den beiden Gemeinden sind die «Krone» und das alkoholfrei geführte Café Brugg (beide Wald) und die zu Trogen gehörende «Krone» im Weiler Oberstall.

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  • (Bild: Archiv/a24)

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