Leistungsvereinbarung der Gemeinden und des Kantons mit Pro Senectute

Die Ausserrhoder Gemeinden und der Kanton haben je eine Leistungsvereinbarung mit der Pro Senectute Appenzell Ausserrhoden abgeschlossen. Künftig bezahlen die Gemeinden jährlich 4 Franken und der Kanton 1.60 Franken pro Einwohnerin respektive Einwohner an die Pro Senectute.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Hintergrund bildet die Neugestaltung der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, teilten die Gemeindepräsidienkonferenz AR und Pro Senectute AR in einem gemeinsamen Communiqué mit. Infolgedessen fehlten der Pro Senectute Appenzell Ausserrhoden jährlich rund 300’000 Franken. Dank den Pro-Kopf-Beiträgen kann die Organisation ihre Leistungen in den Gemeinden weiter erbringen, hiess es in der Mitteilung weiter.

Die Pro Senectute leistet seit vielen Jahren bedarfsgerechte Altersarbeit in den Bereichen Sozialberatung und Information, Hilfe und Betreuung zu Hause, soziale Teilhabe (z.B. Kurswesen) und bietet diverse weitere Dienstleistungen an (www.ar.prosenectute.ch). Sie nimmt diese Aufgaben je nach Bereich zu einem grossen Teil mit ehrenamtlichen, zu einem kleineren Teil mit angestellten Mitarbeitenden wahr. Dabei profitiert die Pro Senectute von besseren Rahmenbedingungen, als wenn diese Aufgaben gestützt auf das Sozialhilfegesetz durch die Gemeinden erbracht werden müssten. Die Aufgaben können am wirtschaftlichsten erbracht werden, wenn die heutige Lösung weitergeführt und durch den Kanton und die Gemeinden unterstützt wird.

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