Landsgemeinde wählt neuen Landammann

Die Innerrhoder Landsgemeinde in Appenzell wählt heute Mittag einen neuen Landammann und Erziehungsdirektor.

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Um die Nachfolge von Carlo Schmid, der nach 29 Jahren zurücktritt, kommt es zu einer Kampfwahl.

Dabei stehen sich der 58-jährige Volkskundler Roland Inauen, Leiter des kantonalen Kulturamts, Kurator des Museums Appenzell und Kantonsgerichtspräsident, sowie der 44-jährige Josef Schmid, Grossratspräsident und Leiter der Landwirtschaftlichen Schule Rheinhof-Salez SG, gegenüber.

Inauen wird von der Arbeitnehmervereinigung portiert, Schmid von CVP, SVP und Bauernverband. Als stillstehender Landammann wird der bisherige Volkswirtschaftsdirektor Daniel Fässler vorgeschlagen.

Überschattet wird die diesjährige Landsgemeinde durch Mauscheleivorwürfe an die Standeskommission von Seiten des früheren Säckelmeisters Sepp Moser gegen die Landammänner Carlo Schmid und Daniel Fässler. Die SP will die beiden neuen Kandidaten Inauen und Schmid zu Landammännern wählen und den Bisherigen Daniel Fässler abwählen.

Wichtigstes Sachgeschäft ist der 7,026-Millionen-Kredit für die Durchmesserlinie Appenzell-St. Gallen-Trogen (DML) der Appenzeller Bahnen. Wenig Chancen werden einer Initiative von alt Säckelmeister Sepp Moser für eine Amtszeitbeschränkung für Regierungsmitglieder auf zwölf Jahre eingeräumt. Die wichtigen Parteien und Gruppierungen lehnen sie ab.

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