«Landleben, gemalt» im Haus Appenzell

Gestern wurde im Haus Appenzell in Zürich die Ausstellung «Landleben, gemalt» feierlich von Herr Liang Jianquan, Generalkonsul der Volkrepublik China eröffnet.

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Dr. Hans Büchler, Autor und ehemaliger Leiter des Toggenburger Museums Lichtensteig, sowie Hao Yu, Kuratorin des Haus Appenzell, führten in die einzigartige Ausstellung ein. Dabei wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bauernmalerei in China und der Säntisregion betont. China, aber auch das Appenzellerland und das Toggenburg, sind reich an Traditionen. In beiden Ländern wird viel gemalt – oft auch von Bauern. Sie malen ihr Leben, ihre Welt, die ständigen Änderungen unterworfen sind. Die Ausstellung im Haus Appenzell versucht in einer Gegenüberstellung Gemeinsamkeiten, aber auch Gegensätze zwischen der Volkskunst verschiedener Provinzen Chinas und derjenigen rund um den Säntis aufzuzeigen. Arbeiten von über 40 Kunstschaffenden aus beiden Ländern werden gezeigt. Technik, aber auch Darstellung könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch gibt es viele Parallelen. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass von Hackbrett-Virtuose Nicolas Senn und Guzheng-Spielerin Qin Streller-Shen.

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