KUK Electronic AG plant Ausbau

Zurzeit liegt bei der Feuerschaugemeinde Appenzell ein Baugesuch der KUK Electronic AG öffentlich auf.

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Mit dem Begriff Hochregallager assoziiert man in der Regel einen Komplex, der alle anderen Gebäude überragt. Im Fall der KUK Electronic AG wird dies nicht so sein, sofern die aufgelegten Pläne umgesetzt werden können. Der Komplex wird nur zweigeschossig in Erscheinung treten, dafür aber neun Meter in den Untergrund reichen. Die Südwestecke des neuen Komplexes soll als dreigeschossiger Kopfbau von elf Metern Höhe in Erscheinung treten. Er nimmt eine Grundfläche von 15 x 15 m ein und überragt die bestehenden Gebäude um ein Stockwerk.
Der Ausbau sei nicht durch die Ansiedlung neuer Betriebszweige bedingt, erklärte Bruno Koster auf Anfrage der Redaktion. Man leide schon länger unter Platzmangel, müsse Produktionsräume mit Lagerbeständen belasten und habe an zwei externen Standorten Lager zugemietet. Hauptanliegen sei einerseits die Zusammenführung aller Lager, andererseits – und das sei zentral – deren automatische Bewirtschaftung. Grosskunden wie etwa die Autobranche bestünden bei der Auslieferung auf dem Grundsatz «first in   – first out», das heisst: Die Lager müssen dauernd umgeschichtet werden, wie das bei Lebensmitteln der Fall ist. Bei einer Menge von 1000 Paletten und 3000 Kisten sei das ohne Automation kaum machbar, sagt Koster.
Die reinen Baukosten werden in den Baugesuchsunterlagen mit 2,35 Millionen Franken beziffert.

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  • Reka Elisabeth Frischknecht zVg