Komitee «Ja zu drei bis fünf Gemeinden» aufgelöst

Trotz Abstimmungsniederlage zieht das Komitee ein positives Fazit.

  • Obwohl das Komitee aufgelöst wurde, stehen im Kanton immer noch Plakate - selbst zwei Monate nach der Abstimmung. (Bild: Hans Ulrich Gantenbein)

    Obwohl das Komitee aufgelöst wurde, stehen im Kanton immer noch Plakate - selbst zwei Monate nach der Abstimmung. (Bild: Hans Ulrich Gantenbein)

Das überparteiliche Komitee «Ja zu drei bis fünf Gemeinden» in Appenzell Ausserrhoden hat sich aufgelöst. Auch wenn die Abstimmung nicht im Sinn des Komitees ausgegangen ist, zieht es ein positives Fazit, wie in einer Medienmitteilung betont wird. An der kantonalen Abstimmung vom 26. November 2023 konnte die Stimmbevölkerung von Appenzell Ausserrhoden mit einem Grundsatzentscheid über eine Zusammenlegung der Verwaltungseinheiten entscheiden. Der Ursprung der Reform ist mit der Volksinitiative «starke Ausserrhoder Gemeinden» direkt aus der Bevölkerung gekommen.

Das überparteiliche Komitee ist gemäss Communiqué erfreut, dass sich die Bevölkerung an zahlreichen Veranstaltungen über die Vorlage informiert habe. Weiter sei positiv zu werten, dass 90 Prozent der Stimmberechtigten Veränderungen in den Gemeindestrukturen befürworten. «40 Prozent der Stimmberechtigten und sieben Gemeinden haben sogar für einen zügigen Wandel gestimmt. Das ist angesichts einer Negativkampagne mit dem Schlagwort ‹Zwangsfusionen› ein gutes Resultat», so heisst es vom sich auflösenden Komitee. Im weiteren Mitwirkungsprozess fordert dieses die Regierung auf, die unterschiedlichen Sichtweisen aufzunehmen, damit in absehbarer Zeit ein griffiges Fusionsgesetz präsentiert werden kann, um anschliessend die notwendigen Gebietsreformen rasch anzugehen.

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