Komitee fordert eine Reduzierung der Gemeinden

Ein überparteiliches Komitee fordert eine «zukunftsgerichteten Anpassung der Verwaltungsstrukturen in Appenzell Ausserrhoden». Das Komitee will eine Reduktion der Gemeinden auf «drei bis fünf» in Ausserrhoden bei der Abstimmung am 26. November.

  • Das Co-Präsidium von «JA zu drei bis fünf Gemeinden in Appenzell Ausserrhoden»: Annette Joos, Mathias Steinhauer, Fabienne Duelli, Samuel Fitzi, Felix Leu, Stephan Wüthrich und Raphael Brauchli (von links). (Bild: zVg)

    Das Co-Präsidium von «JA zu drei bis fünf Gemeinden in Appenzell Ausserrhoden»: Annette Joos, Mathias Steinhauer, Fabienne Duelli, Samuel Fitzi, Felix Leu, Stephan Wüthrich und Raphael Brauchli (von links). (Bild: zVg)

«Gestalten wir jetzt die Zukunft von Appenzell Ausserrhoden gemeinsam!» Mit diesem Slogan wurde das überparteiliche Komitee für ein Ja zu drei bis fünf Gemeinden in Teufen gegründet. An der kantonalen Abstimmung kann die Stimmbevölkerung von Appenzell Ausserrhoden mit einem Grundsatzentscheid über eine Zusammenlegung der Verwaltungseinheiten entscheiden. Laut Komitee kommt der Ursprung der Reform mit der Volksinitiative «starke Ausserrhoder Gemeinden» direkt aus der Bevölkerung.

Das überparteiliche Komitee sieht eine Veränderung durch die Reduktion der Verwaltungseinheiten als grosse Chance für Appenzell Ausserrhoden. Seit einigen Jahren sei ersichtlich, dass die Anforderungen an Gemeinden und ihre Milizbehörden und Verwaltungsangestellten massiv gestiegen sind. «Fachkräftemangel, fehlende Stellvertretungslösungen, komplexe Fragestellungen und juristische Eingaben sind eine Tatsache», heisst es in der Pressemitteilung. «Die Folge ist, dass Anliegen der Bevölkerung nicht immer im gewünschten Zeitraum behandelt werden. Zeit- und kostenintensive Verzögerungen und Zusatzschleifen stellen alle Beteiligten auf die Probe.» Zudem kritisiert das Komitee, dass Wahlen für politische Ämter ohne Auswahl stattfinden.

Die Zusammenlegung auf drei bis fünf Verwaltungseinheiten brächte daher einen Mehrwert für Bevölkerung und Gewerbetreibende. Co-Präsident Mathias Steinhauer: «Wir reduzieren damit die Gemeindeverwaltungen, nicht aber die Dörfer, die mit ihrer reichen Geschichte, den Traditionen und den Vereinen bestehen bleiben!»

Das Komitee will in den nächsten Wochen die Bevölkerung informiert und hofft, dass diese die Chance für «eine mutige und zukunftsgerichtete Entscheidung erkennt». Infos zum Komitee gibt es auf: www.ja-zu-einem-starken-Ausserrhoden.ch

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