Knapp eine halbe Million Defizit

Das Budget 2013 der Gemeinde Urnäsch basiert auf einem unveränderten Steuerfuss von 4.3 Einheiten, sieht einen Aufwandüberschuss von 426‘925 Franken vor und liegt somit leicht über dem budgetierten Defizit 2012.

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Der vom Gemeinderat an die Stimmberechtigten verabschiedete Voranschlag der Laufenden Rechnung basiert auf einem unveränderten Steuerfuss von 4.3 Einheiten. Der Voranschlag weist gegenüber dem Budget 2012 rund 2.5 Prozent Mehreinnahmen und Mehrausgaben aus. Gesamthaft resultiert ein Aufwand von 14‘962‘825 Franken und ein Ertrag von 14‘535‘900 Franken, was zum Aufwandüberschuss von 426‘925 Franken führt. Hauptgründe für das gegenüber dem Vorjahr höhere Defizit sind steigende, nicht beeinflussbare Sozialhilfekosten und neue gesetzliche Aufgaben.

Ein Investitionsrückgang ist erst ab 2015 absehbar. Im 2013 sind Investitionen von 2.361 Millionen Franken geplant. Die wesentlichen Investitionsausgaben betreffen: Den Beitrag an den Neubau des Pflegezentrums Urnäsch von einer Million Franken; die von 2012 ins 2013 verschobenen, unumgänglichen Sanierungsarbeiten in der Gemeindekanzlei mit 200‘000 Franken; die letzte Etappe der Schulhaus Au-Sanierung über 100‘000 Franken; der Gemeindebeitrag an die Sanierung des Zübelbaches über 95‘000 Franken (18 Prozent an Gesamtkosten); die auf Frühling 2013 verschobene Sanierung der Bindlistrasse mit 220‘000 Franken; die Vorantreibung der Ortkerngestaltung mit 200‘000 Franken. Weiter hat Urnäsch ab 2013 bis 2015 jährlich enorme Beiträge von durchschnittlich über 200‘000 Franken an die Sanierung von Bahnübergängen auf Urnäscher Gebiet zu leisten. Weitere Investitionen in den Fahrzeugpark beim Bauamt und Forstamt sind erforderlich und die Sanierung der Kanalisationsleitungen wird fortgesetzt.

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