Kinder haben die Burg «Bärestee» in Beschlag genommen

Am Freitag konnten anlässlich der offiziellen Eröffnungsaktivitäten Kinder und Erwachsene die neu eingerichteten Spielgeräte sowie die Burg «Bärestee» auf dem Zielplatz von Appenzell in Beschlag nehmen, aber auch die neue Mehrzweckbaute des Bezirks besichtigen.

  • Die Burg «Bärestee» auf dem Zielplatz ist «erobert».  (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

    Die Burg «Bärestee» auf dem Zielplatz ist «erobert». (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

  • Zum umgestalteten Zielplatz gehört auch dieses Mehrzweckgebäude.

    Zum umgestalteten Zielplatz gehört auch dieses Mehrzweckgebäude.

  • Kaum eröffnet, wurden der Spielplatz und dessen Einrichtungen von den Kindern in Beschlag genommen.

    Kaum eröffnet, wurden der Spielplatz und dessen Einrichtungen von den Kindern in Beschlag genommen.

Die Einsegnung des neuen Spielplatzes nahm Pfarrer Lukas Hidber vor. Die Stimmberechtigten hatten für die beiden Projekte Kredite in der Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Franken bewilligt.

Es herrschte am vergangenen Freitag eine aufgeräumte Stimmung auf dem Zielplatz von Appenzell. Die Sonne sorgte für hochsommerliche Temperaturen, es roch nach dem Duft von gebratenen Würsten, es gab strahlende Kinderaugen beim Spiel auf der Wiese oder am künstlich angelegten Bach, zufriedene am Projekt beteiligte Lehrlinge, Handwerker, Sponsoren- und Firmenvertreter. Aber auch ein sichtlich gut gelaunter stillstehender Hauptmann Markus Koster war als Redner und Vertreter des Standortbezirks zugegen. Mit dem Hissen der Appenzeller Bezirksfahne an der Burg «Bärestee» durch den zehnjährigen Andrin Speck erlebte das Eröffnungsfest seinen Höhepunkt . Der Sohn von Bezirksrätin Corinne Speck-Hengartner sammelte gemäss Hauptmann Koster «ein paar Franken» für den Spielplatz und wurde darum für diesen besonderen Akt ausgewählt. In seiner Rede schaute Markus Koster auf die Geschichte des Zielareals, das schon vor der Landteilung für Zusammenkünfte genutzt wurde.

Koster unterliess es nicht, allen am Projekt beteiligten Personen und Unternehmen zu danken. Spezielles Lob gab es dabei für das Chindernetz AI, das nicht nur einen Beitrag sprach, sondern am Spielplatzkonzept massgeblich beteiligt war und den Parcours für das Eröffnungsfest einrichtete. Spiele stellte zudem die Ludothek Appenzell zur Verfügung, während Valeria Küng Märchen und zum Schluss des offiziellen Teils die Gute-Nacht-Geschichte erzählte.

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