KGV nominiert Bezirksräte für Schwende-Rüte

Der kantonale Gewerbeverband Appenzell Innerrhoden hat am Mittwochabend die Landsgemeindeversammlung abgehalten und dabei eine Kandidatin und drei Kandidaten für den Bezirksrat Schwende-Rüte nominiert.

  • Bauherr Ruedi Ulmann erläuterte unter anderem die Revision des Jagdgesetzes. (Bilder: Maria Kobler)

    Bauherr Ruedi Ulmann erläuterte unter anderem die Revision des Jagdgesetzes. (Bilder: Maria Kobler)

  • Die meisten Sachgeschäfte wurden einstimmig angenommen.

    Die meisten Sachgeschäfte wurden einstimmig angenommen.

46 stimmberechtigte Gewerblerinnen und Gewerbler nahmen an der Landsgemeindeversammlung des kantonalen Gewerbeverbands Appenzell Innerrhoden (KGV) teil – deutlich weniger als in anderen Jahren. «Das liegt wohl daran, dass keine Wahlen in die Standeskommission anstehen und die Sachgeschäfte unumstritten sind», sagte Präsident Michael Koller. Einzig die Revision des Jagdgesetzes sowie der Kredit für die Sanierung und Erweiterung des Bürgerheims sorgten für kurze Diskussionen, wurden aber schliesslich wie die anderen Landsgemeindebeschlüsse angenommen.

Für den Bezirksrat des neuen Bezirks Schwende-Rüte nominierte der KGV Bruno Huber als Hauptmann, Sepp Manser als stillstehenden Hauptmann, Sandra Wild als Bezirksrätin und Bruno Hehli als Bezirksrat. Als 1. Revisor schlägt der KGV Benno Mock vor, als Vermittler Andreas Moser sowie David Inauen als Bezirksrichter. Für die Nachfolge der zurücktretenden Grossräte Franz Fässler und Luzia Inauen-Dörig im Bezirk Appenzell konnte trotz intensiver Suche noch keine Nachfolgerin und kein Nachfolger gefunden werden. Im Bezirk Oberegg kandidiert Johannes Sonderegger für den zurücktretenden Hannes Bruderer.

Als Ersatz für Jeannine Freund aus Rüte kandidiert Dominik Ebneter als Kantonsrichter. Er ist im Bereich Risikoberatung tätig und Kassier bei «Die Mitte». Der KGV nominierte ihn einstimmig.

Am Schluss der Versammlung forderte Präsident Michael Koller die Anwesenden auf, an der Dunkeversammlung vom 8. April teilzunehmen. Die Bodenreserven seien für die Entwicklung des Gewerbes wichtig. «Es kommt auf jede Stimme an», sagte er. «Nutzen wir die einmalige Chance.»

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