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Kein weiteres Geld von der Gemeinde

Die Genossenschaft Schiesssportzentrum Teufen (SSZ) präsentiert ihre eigene Variante der «letzten Chance»: Die Gemeinde soll den ominösen Baurechtsvertrag nicht für 660'000 Franken zurückkaufen; das Baurecht soll im Eigentum der Genossenschaft bleiben. Die Gemeinde soll von allen eingegangen Verpflichtungen befreit werden.

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In dem Baurechtsvertrag verpflichtete sich die Gemeinde, für 100 Jahre sämtliche Strom-, Wasser- und Abwasserkosten sowie einen Teil der Reinigungskosten zu übernehmen. Samt Darlehen und weiteren Beiträgen hatte sie sich so mit rund 3,2 bis 4,3 Millionen Franken am SSZ engagiert.
Die Genossenschaft war wegen massiven Baukostenüberschreitungen in die Bredouille geraten. Statt 1,85 Millionen kostete das SSZ 3,15 Millionen Franken. 1,2 Millionen Franken Forderungen von Handwerkern sind noch ungedeckt. Mit ihnen schloss die Genossenschaft inzwischen eine Tilgungsvereinbarung.
Ende April hatte die Gemeinde vorgeschlagen, das Baurecht für 660’000 Franken zurückzukaufen. Damit sollten die ausstehenden Handwerkerforderungen befriedigt werden. Zudem sollte die Darlehensschuld auf 500’000 Franken reduziert werden.
Die Genossenschaftsverwaltung beruft nun auf den 19. Juni eine ausserordentliche Generalversammlung ein – und unterbreitet eine eigene Lösung: Der Baurechtsvertrag soll im Eigentum der Genossenschaft bleiben. In einem Zusatzvertrag soll die Gemeinde von allen finanziellen Verpflichtungen befreit werden. Der Baurechtszins soll von 500 Franken auf 5000 Franken pro Jahr angehoben werden. Die Genossenschaft will sich – statt mit 1,16 Millionen Unterstützung durch die Gemeinde – mit 0,9 Millionen Franken begnügen.

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