Kantonsschule Trogen überdurchschnittlich

Im Rahmen einer standardisierten Ehemaligenbefragung des Instituts für Externe Schulevaluation auf der Sekundarstufe II (IFES) liegen die Ergebnisse des Ausserrhoder Gymnasiums teils deutlich über dem Schweizer Mittelwert. Verbesserungspotenzial attestieren die Alumni der Bildung im IT-Bereich – Massnahmen wurden bereits getroffen.

  • (Bild: pd)

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Nicht ohne Stolz hält die Rektorin der Kantonsschule Trogen, Dr. Elisabeth Steger Vogt, fest: «Die Resultate der IFES-Befragung können mehrheitlich als sehr erfreulich bezeichnet werden. Ich sehe dies gleichsam als Bestätigung des bisher Geleisteten und Motivation, das Level unserer Institution hochzuhalten und laufend weiterzuentwickeln.» Wichtig zu wissen: Die Befragung richtete sich an Abgängerinnen und Abgänger, welche aktuell eine Ausbildung – akademisch oder schulisch – absolvieren.
Die befragten ehemaligen Lernenden streichen vor allem die Vorbereitung auf die Ausbildung in persönlichkeitsbildender Hinsicht, die Toleranz gegenüber anderen Werten und Lebensweisen, die häufig trainierte Fähigkeit zum eigenständigen Urteilen und die Zusammenarbeit mit anderen Lernenden als «signifikant positiv» heraus. Ebenfalls überdurchschnittlich schneidet die Kantonschule Trogen in den Kategorien «Anwendung von Strategien zur Problemlösung», «Betreuung und Begleitung von Lernenden» und «Mitwirkung und Mitbestimmung in der Schule» ab.
«Es freut mich auch, dass sich unser Schulmotto ‹Hier kann ich werden, was ich sein möchte.› wunderbar mit den IFES-Resultaten deckt», so Steger Vogt weiter. An der Kanti fügten sich demnach Bildung, Betreuung der Lernenden und das Miteinander zu einem Ganzen zusammen, erklärt die Rektorin. Es gebe aber auch Hausaufgaben: «Der Umgang mit IT-Anwendung wurde leicht unterdurchschnittlich bewertet. Hier sind bereits Massnahmen umgesetzt.» Im Unterricht wurde das ECDL-Zertifikat eingeführt und auf das neue Schuljahr 2022/23 hin wird – ein Jahr früher als obligatorisch – mit dem Informatikunterricht begonnen.

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