Kantonsregierungen «badeten» im Wald

Menschen in Obwalden und Menschen im Appenzellerland haben viel gemeinsam, ist der Obwaldner Landammann Josef Hess überzeugt. So fühlten sich denn die Gäste sichtlich wohl auf dem zweitägigen Staatsbesuch in Appenzell Ausserrhoden.

  • Andres Scholl vom Ausserrhoder  Amt für Raum und Wald referierte zu Flora und Fauna im Gaiser Wald. (Bilder: Monica Dörig)

    Andres Scholl vom Ausserrhoder Amt für Raum und Wald referierte zu Flora und Fauna im Gaiser Wald. (Bilder: Monica Dörig)

  • Fachleute – (von links) Andres Scholl, Leiter Fachstelle Natur und Landschaft AR, der Obwaldner Landammann Josef Hess und der Präsident des Walderlebnisraums Gais, versorgten die Gäste mit spannenden Informationen.

    Fachleute – (von links) Andres Scholl, Leiter Fachstelle Natur und Landschaft AR, der Obwaldner Landammann Josef Hess und der Präsident des Walderlebnisraums Gais, versorgten die Gäste mit spannenden Informationen.

  • Departementsvorsteher Dölf Biasotto sorgte im Waldhaus für Heiterkeit.

    Departementsvorsteher Dölf Biasotto sorgte im Waldhaus für Heiterkeit.

  • Der Ausserrhoder Landammann Yves Noël Balmer hat die Obwaldner Regierung eingeladen, den Walderlebnisraum Gais kennenzulernen.

    Der Ausserrhoder Landammann Yves Noël Balmer hat die Obwaldner Regierung eingeladen, den Walderlebnisraum Gais kennenzulernen.

  • Silvia Manser und ihr Team kochten für den hohen Besuch auch auf dem Feuer beim Waldhaus.

    Silvia Manser und ihr Team kochten für den hohen Besuch auch auf dem Feuer beim Waldhaus.

  • Die Obwaldner Staatsgäste freuten sich über Entdeckungen am Wegrand zum Walderlebnisraum und im Kanton Appenzell Ausserrhoden.

    Die Obwaldner Staatsgäste freuten sich über Entdeckungen am Wegrand zum Walderlebnisraum und im Kanton Appenzell Ausserrhoden.

Wie es schien, besonders am zweiten Tag auf dem Spaziergang von der Starkenmühle zum Walderlebnisraum bei Gais. Unterwegs wurden sie von Andres Scholl, Leiter Natur und Wildtiere sowie der Fachstelle Natur und Landschaft im Amt für Raum und Wald, und von Hansjürg Hörler, Präsident des Gaiser Walderlebnisraums, mit Wissenswertem über Land, Flora und Fauna sowie über den Walderlebnisraum versorgt. Wenn auch die Gäste über das Thema Holz, das die beiden Besuchstage prägte, Bescheid wissen – Landammann Josef Hess ist Forstingenieur –, so hörten sie doch aufmerksam zu und interessierten sich für Problemlösungen in Zeiten des Klimawandels ebenso wie für das Konzept des Walderlebnisraums. Der prächtige Mischwald und die blühenden Rietwiesen sorgten zusammen mit dem schönen Wetter für Wohlbefinden. Im Waldhaus erwartete die Regierungsräte beider Kantone sowie die Landschreiberin (OW) und den Ratsschreiber (AR) mitsamt ihren Partnerinnen und Partnern Köstlichkeiten aus der «Truube» Gais; Silvia Manser hatte sie mit ihrem Team in der Küche und auf dem Feuer im Wald zubereitet.

80 Schulklassen und etwa ebensoviele Gruppen und Vereine besuchen den Walderlebnisraum mit seinen Lehr- und Sinnespfaden pro Saison und erleben Veranstaltungen rund ums Waldhaus. Auch am Mittwoch: Zum Dessert trug eine (zufällig anwesende) Schulklasse aus Mosnang spontan ein Lied vor. Die Landammänner beider Kantone und der Präsident des Walderlebnisraums verabschiedeten den hohen Besuch verbunden mit Dankesworten an die zum guten Gelingen des Tages Beitragenden; Regierungsrat Dölf Biasotto, Vorsteher des Departements Bau und Volkswirtschaft, gab ausserdem Witze zum Besten – passend aus der Vogelwelt. Josef Hess lobte das von Landammann Yves Noël Balmer den Obwaldnern «auf den Leib geschneiderte» Staatsbesuchsprogramm.

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