Kantonspolizei zieht nach Herisau um

Heute Morgen um halb acht Uhr trafen sich die Mitglieder des Trogener Polizeikorps mit der Zügelmannschaft. Nach einem kurzen Briefing gings zur Sache: Im Zeughaus Herisau werden neue Arbeitsplätze bezogen.

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Das Ganze ist nicht nur ein logistisches Problem, das mit Hilfe einer Umzugsfirma zu lösen war. Jeder Mitarbeiter muss seine Telefonnummer persönlich umleiten, um am neuen Ort wieder erreichbar zu sein. Und die ganze IT-Organisation ist neu aufzubauen, was für den Einzelnen bedeutet, seine Tastatur, seine Maus und seine Zugangskarte prsönlich zu behändigen und an den neuen Arbeitsplatz zu bringen. Die Vermeidung eines Durcheinanders, wie es vom Wohnungswechsel her hinlänglich bekannt ist, war tunlich zu vermeiden, denn die Arbeit soll ja nach Ankunft unverzüglich wieder aufgenommen werden können.
Mediensprecher Willi Moesch führte am Morgen aus, man habe bereits Erfahrung mit der Züglete, da der Posten Herisau mit achtzehn Arbeitsplätzen bereits am neuen Standort eingerichtet ist. Insgesamt ziehen 67 Personen ins umgebaute Zeughaus um. In Trogen verbleibt eine Abteilung der Verkehrspolizei, und die Aussenposten bleiben weiterhin besetzt.
Die Sicherheit der Bevölkerung ist auch während des Umzugs voll gewährleistet, betonte Kommandant Reto Cavelti am frühen Morgen. Wer nicht in Bewegung sei von Ort zu Ort, leiste Pikett. «Wir arbeiten üblicherweise im Schichtbetrieb. Heute sind ganz einfach viel mehr Leute im Einsatz», erklärte er zwischen Stapeln bereitgestellter Zügelschachteln.

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