Kameraden rechts und links

Der Herbstmarsch der Appenzellischen Offiziersgesellschaft (AOG) führte diesmal nach Oberegg. Kameradschaftspflege stand im Zentrum.

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Zwei Dutzend aktive und ehemalige Offiziere aus dem Appenzellerland beteiligten sich am Samstag am jährlich wiederkehrenden Herbstmarsch der AOG. Sie nahmen unter Leitung ihres Präsidenten, Maj i Gst Urban Broger, den Weg vom St.Anton über Rütegg, Ebenau und Reservoir zum Schiesstand Eugst unter die Füsse. Dort wurde mit dem Sturmgewehr 90 um die Wette geschossen, bevor man sich zum Aufstieg über Holzern und St.Anton bis zum „Wilden Mann“ bewegte. Dort wurde der Anlass mit einem gemütlichen „Südwooscht-Möhli“ beendet. Urban Broger betonte, der Herbstmarsch diene einzig der Kontaktpflege zwischen den Generationen. Der jüngste Teilnehmer hat eben das 20. Altersjahr erreicht, der älteste die 80 überschritten. Da mancht der Erfahrungsaustausch ganz einfach Spass, und es kann  daraus gelernt werden. Die AOG zählt rund 360 Mitglieder; der Bestand bleibt erfreulicherweise stabil, obwohl die Schweizer Armee in grossen Schritten personell verkleinert wird. Umso wichtiger ist die innere Verbindung unter Kameraden – und Kameradinnen! Auch eine junge Frau mit Offiziersrang war mit von der Partie.

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