Junge Berufsleute mit Goldvreneli geehrt

Die Schweizermeisterin im Detailhandel Regula Zellweger und weitere zwölf junge Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger werden mit einem Goldvreneli für ihre guten Abschlüsse belohnt.

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Über ein Dutzend Goldvreneli-Bewerbungen sind dieses Jahr beim Gemeinderat eingetroffen. «Ein äusserst guter Jahrgang», meinte Gemeindepräsident Stefan Frischknecht und begrüsste vergangenen Freitag erfreut die erfolgreichen dreizehn jungen Berufsleute mit ihren Lehrmeisterinnen und Lehrmeister sowie weitere Behördenmitglieder im feierlich geschmückten Ratssaal. Sichtlich stolz zeigt sich Stefan Frischknecht darüber, erstmals in der Geschichte gar eine Schweizermeisterin im Kreise der jungen Berufsleute begrüssen zu können. Die Gemeinde Urnäsch überreicht seit 1983 Lehrtöchtern und Lehrlingen, die in Urnäscher Betrieben oder jungen Urnäscherinnen und Urnäschern die auswärts eine Lehre – mit einem Notenschnitt von 5 oder darüber – abschliessen, ein Goldvreneli. Stefan Frischknecht gratulierte den ehemaligen «Stiften», aber auch ihren Ausbildnern zu ihrem Erfolg. Die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern wurden vom Gemeindepräsidenten in den historischen Ursprung dieser Goldvrenelivergabe eingeweiht, geht die «Lehrlingsprämie LUV» doch auf den längst abgeschafften «Lehrlingsunterstützungsverein» zurück. Seit drei Jahren erfolgt die Finanzierung dieser Lehrlingsprämien aus Mitteln der Alfred und Hedy Nef-Stiftung. Dank dem Einverständnis der Nachkommen der Stifter zu dieser Mittelverwendung ist dieser wertvolle Anlass für die nächsten Jahre finanziell gesichert, sodass diese langjährige Tradition durch die Gemeinde Urnäsch fortgeführt werden kann. Dies ist gerade hinsichtlich des aktuell hohen Goldvreneli-Preises und der angespannten Gemeindefinanzen nicht selbstverständlich. Nach einem Blick zurück in die Berufsausbildung vergangener Jahrhunderte, richtete der Gemeindepräsident den Blick in die Zukunft. Er ermutigte die jungen Leute zu stetiger Weiterbildung – damit sie sich das nötige Rüstzeug holen – um im Leben «die Frau» bzw. «den Mann» zu stehen. Beim anschliessenden gemütlichen Nachtessen im Restaurant Taube liess die kleine Gesellschaft den Abend feierlich ausklingen.

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