Juhuiiii ösen Funke brennt!!

In Innerrhoden ist dieses Wochenende wieder «Funkensonntag» angesagt. Während der Anlass auf dem Ried wegen der anhaltenden Trockenheit und drohendem Föhn um eine Woche verschoben wurde, konnten sich die Steinegger - nicht nur die Kinder - bereits am Samstag ihres «coronagerechten» Funkens erfreuen. Auch in Meistersrüte wurde am Samstag die Gunst der Stunde genutzt

  • Impressionen vom Steinegger Funken. (Bilder: Monika Schmid)

    Impressionen vom Steinegger Funken. (Bilder: Monika Schmid)

  • Auch in Meistersrüte loderte das Feuer in den nächtlichen Himmel. (Bild: zVg)

    Auch in Meistersrüte loderte das Feuer in den nächtlichen Himmel. (Bild: zVg)

Wegen Corona gab es in Steinegg – wie andernorts auch – zwei Jahre keinen Funkensonntag. Bereits am Samstagvormittag wurde in Steinegg emsig die Funkenware herangeschafft, welche die fleissigen «Funkebuebe» zuvor tagelang gesammelt und bei der Schule in einer grossen Mulde gelagert hatten. Mit vereinten Kräften und mithilfe eines Krans wurde der Funken beim «Öhrli» dann aufgebaut und anschliessend rundherum Überreste zusammengetragen und diesem ebenfalls einverleibt. Auch die an der Spitze thronende «Funkebaabe» fehlte natürlich nicht, zeitgemäss ausgerüstet mit Mundschutz…

Dann hiess es bangen, denn wenn Föhn aufkommen würde, müsste man das Anzünden um eine Woche verschieben. Aber es blieb zum Glück ruhig in Steinegg, und so trippelte eine wackere Schar kleiner und grösserer Fackelträger von der Schule zum «Öhrli», wo sich alle erwartungsvoll um den Funken herum aufreihten und auf das erlösende «aaaaazöndeeeee!!» warteten.

6
6

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar