Jugend Brass Band: nach einer Woche Ferien wie die Profis

Am Freitagabend wollten sie in der Aula Gringel in Appenzell zeigen, was sie nach nur einer Woche Proben im Arenenberg in Salenstein gelernt haben – das ist den 65 jungen Musikanten des Jugend Brass Band Forum Ostschweiz JBBFO auf beindruckende Weise gelungen.

  • Bild: Tommaso Manzin

    Bild: Tommaso Manzin

Während einer Lagerwoche Ende Juli/Anfang August studierten die Musikantinnen und Musikanten des Jugend Brass Band Forum Ostschweiz ein anspruchsvolles Konzertprogramm ein, um es an drei Konzerten in der Ostschweiz aufzuführen: in Arenenberg, Appenzell und Aadorf.

Kaum zu glauben, was man in einer Woche Proben alles schafft. Vorausgesetzt, man hat die richtigen Voraussetzungen – sprich: Begabungen. Die Performance, die die jungen Musizierenden am Freitagabend in der Aula Gringel in Appenzell boten, war schier unglaublich.

Statt am Strand oder in der Grossstadt verbrachten die Jugendlichen zwischen 12 und 26 Jahren aus der ganzen Ostschweiz ihre Sommerferien im Arenenberg. Nicht Sehenswürdigkeiten oder Sonnenbaden standen auf dem Tagesprogramm, sondern das gemeinsame Einstudieren eines Konzertprogramms. «Von früh morgens bis spät abends wird geprobt und am Programm gefeilt, damit an den Schlusskonzerten jeder Ton sitzt», teilten die Veranstalter im Vorfeld der Konzerte mit.

Zu erwähnen auch der Gastsolist Clemens Vetter, ein Virtuose seines Fachs. Seit 2021 ist er Lehrbeauftragter für Euphonium am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Dort unterrichtet er gemäss Angaben der JBBFO die momentan einzige Euphoniumklasse Deutschlands.

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