JFAR sehen Potenzial in der Windkraftenergie

Die Jungfreisinnigen Ausserrhoden (JFAR) begrüssen ausdrücklich den vom Departement Bau und Umwelt veröffentlichten Bericht über das Potenzial der Windkraft in Appenzell Ausserrhoden.

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Für den mittelfristigen Atomausstieg ist es unabdinglich, das Potenzial alternativer Arten der Stromerzeugung auszuleuchten. Die Windkraft ist auch im Appenzellerland eine vielversprechende Energiequelle. Obwohl solche Anlagen unbestritten einen Eingriff in das Landschaftsbild darstellen und Lärmemissionen verursachen, ist es zwingend notwendig, Standorte für Windkraftwerke zu suchen und ohne falsche Scheu ihr Potenzial festzustellen. Ab nächsten Mai soll zu diesem Zweck während einem Jahr ein 80 Meter hoher Windmessmast auf der Hochalp aufgestellt werden, um die dortigen Verhältnisse zu messen. Ebenfalls wird abgeklärt, wie gut derartige Windanlagen ins bestehende Netz integriert werden können. Mit diesem Vorgehen wird erfreulicherweise das Politische klar vom physikalisch Möglichen getrennt. Erst wenn ausreichend Datenmaterial vorhanden ist, soll und kann die Politik eine Interessenabwägung vornehmen. Damit derartige Projekte aber überhaupt realisierbar sind, muss die betroffene Bevölkerung jederzeit klar und transparent informiert werden, so wie dies bereits getan wird. Die JFAR unterstützen daher das bisherige und zukünftige Vorgehen des Departements Bau und Umwelt und zeigen sich über diese pragmatische Betrachtung erfreut.

 

Ja zur Änderung des Finanzhaushaltsgesetzes

Die Mitglieder der JFAR empfehlen mit sieben Ja-, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung, die Änderung des Finanzhaushaltsgesetzes anzunehmen. Das Rechnungsmodell HRM2 erlaubt mehr Transparenz und vor allem auch einen besseren Vergleich zwischen den Gemeinden wegen der Vereinheitlichung.

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