Jetzt wird die Landschaft rot

Das Thermometer klettert und alte Hitzerekorde werden gebrochen mit weitreichenden Folgen: Wasserknappheit, Waldbrandgefahr und zu hohe Temperaturen in Bächen.

  • Heute Mittag entstandene Aufnahmen im Gebiet Schlatt/Unterschlatt zeigen, dass Wiesland verdorrt und unter der grossen Hitze leidet. (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

    Heute Mittag entstandene Aufnahmen im Gebiet Schlatt/Unterschlatt zeigen, dass Wiesland verdorrt und unter der grossen Hitze leidet. (Bilder: Hans Ulrich Gantenbein)

Die Meldungen zur aktuellen Schönwetterphase zeigen, dass mit der über das Land rollenden Hitzewelle auch negative Aspekte das Leben beeinflussen. So warnt der EU-Klimadienst vor hoher Ozonbelastung. Spitäler und Spitex legen diese Tage ein besonderes Augenmerk auf die Betreuung älterer Menschen: Deren Körper können sich nicht mehr so leicht an die Hitze anpassen und die Körpertemperatur konstant halten.

Weiter wurde bekannt, dass der Bund die Hitzewarnung für den Kanton Tessin angehoben hat. Und: Der Kanton Thurgau verhängte ein Wasserentnahmeverbot aus Gewässern, der Kanton Freiburg verschärfte sein Verbot. Jurassische Gemeinden haben ihre Brunnen abgestellt.

Wegen der grossen Waldbrandgefahr gilt in den Wäldern des Kantons Bern ab sofort ein Feuer- und Feuerwerksverbot. Erlaubt ist das Entfachen eines Feuers derzeit ab einem Mindestabstand von 50 Metern zum Waldrand.

Aktuell publizierten die Kantone Inner- und Ausserrhoden auf ihren Internetseiten noch keine Hinweise zu Wasserverwendung, Waldbrandgefahr sowie Feuer und Feuerwerk.

Der heutige Tag soll der heissteste werden, seit Tempraturen regelmässig erfasst werden.

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