Jagdvorschriften für das Jagdjahr 2024/2025

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die Jagdvorschriften für das Jagdjahr 2024/2025 erlassen. Die Ausserrhoder Hochwildjagd beginnt am 2. September 2024, die Niederwildjagd am 9. September 2024. Der Jagdplan 2024/2025 sieht den Abschuss von 602 Rehen, 71 Hirschen und 17 Gämsen vor.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Die Ausserrhoder Hochjagd auf Rothirsche und Gämsen dauert vom 2. bis 21. September 2024. Die zweite Jagdperiode auf Rotwild ist vom 11. November bis 7. Dezember 2024 vorgesehen. Die Niederjagd auf Rehe beginnt am 9. September und endet am 9. November 2024. Für den Dachs und das Wildschwein ist die Jagdzeit vom 1. Juli 2024 bis 15. bzw. 31. Januar 2025 festgelegt.

Der Rehbestand ist gesund und leicht ansteigend. Die Bestandeserhebungen des Wildhüters und der Jägerschaft zeigen gegenüber dem Vorjahr leicht höhere Zahlen. Die Verjüngungssituation im Wald ist im Kanton ungefähr stabil. Namentlich bei wichtigen Baumarten, wie der Weisstanne, für ihr Aufwachsen jedoch zu hoch. Die Abschussplanung für das Rehwild soll deshalb auf das Jagdjahr 2024/2025 leicht erhöht werden.

Folgende Abschusszahlen wurden festgelegt: Im Jagdbezirk Hinterland 320 Rehe, im Jagdbezirk Mittelland 168 Rehe und im Jagdbezirk Vorderland 114 Rehe.

Der Gamsbestand ist auf tiefem Niveau stabil. Der Abschussplan sieht hier eine Schonung im Hinterland sowie eine Stabilisierung der Gamsbestände im Mittel- und im Vorderland vor. Die Abschusszahlen beim Gamswild bewegen sich mit 17 Gämsen im gesamten Kantonsgebiet auf dem Niveau des Vorjahres.
Der Rotwildbestand im gemeinsamen Lebensraum der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St.Gallen ist unvermindert hoch. Seit 2016 koordinieren die Jagdverwaltungen der drei Kantone die Bestandeserhebungen und die Jagdplanung für das Rotwild im gemeinsamen Wildraum. Aufgrund der hohen Anzahl an Rotwild bei der Bestandeserhebung 2024 wird der Abschuss deshalb vergleichbar hoch angesetzt wie im Vorjahr. Im ganzen Kanton sind mindestens 71 Stück Rotwild zum Abschuss freigegeben, davon maximal dreizehn adulte männliche Hirsche (Stiere oder Spiesser).

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