Integrationsförderung erhält Konturen

Der Regierungsrat hat das kantonale Integrationsprogramm 2014-2017 verabschiedet und damit den Grundstein für den Aufbau einer kantonalen Integrationsförderung gelegt.

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Auf dieser Grundlage hat der Regierungsrat eine Programmvereinbarung mit dem Bundesamt für Migration unterzeichnet. Der Bund verdoppelt dadurch das Budget der Integrationsförderung für die nächsten vier Jahre. Bund und Kanton engagieren sich zu gleichen Teilen mit je 385‘000 Franken.
Das Kantonale Integrationsprogramm 2014-2017 enthält konkrete Vorhaben in acht verschiedenen Handlungsfeldern. Erste Priorität und finanziell am meisten Gewicht haben Projekte, die den Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Sprachförder- und Elternbildungsangeboten erleichtern. Der Aufbau von sozialen Netzwerken soll den Austausch zwischen den Migrationseltern über wichtige Lebensfelder, wie zum Beispiel Erziehungs- oder Gesundheitsfragen, fördern. Ausserdem sollen der Integrationsbedarf von neu aus dem Ausland zuziehenden Migrantinnen und Migranten systematisch abgeklärt und das Beratungsangebot allgemein besser bekannt gemacht werden. Weitere wichtige Handlungsfelder im kantonalen Integrationsprogramm 2014-2017 sind der Diskriminierungsschutz, die Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit, die soziale Integration sowie die Stärkung der Partizipationsmöglichkeiten für die Migrantinnen und Migranten.

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