Innerrhoder Patienten am «günstigsten»

Jeder Versicherte hat 2012 durchschnittlich 3259 Franken Gesundheitskosten für die obligatorische Krankenpflegeversicherung verursacht - das sind 2,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor und ein neuer Höchststand.

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Besonders teuer waren ambulante Spitalbehandlungen wie Chemotherapien. Der Krankenkassenverband santésuisse fordert nun eine Wirtschaftlichkeitsprüfung.

Insgesamt schlugen die Behandlungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im vergangenen Jahr mit 25,7 Milliarden Franken zu Buche.

Die Gesundheitskosten steigen von Jahr zu Jahr – aber «mit grossen Unterschieden zwischen den Kantonen», sagte santésuisse-Direktorin Verena Nold am Mittwoch vor den Medien in Bern. So kostete der durchschnittliche Patient in Basel-Stadt als teuerstem Kanton 4353 Franken, in Appenzell Innerrhoden aber nur 2380 Franken.

 

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