«Innerrhoden zeigt dem Militär Wertschätzung»

Für 40 Innerrhoder Wehrmänner endete am Freitagabend die Dienstplicht. Nach der Abrüstung in der Jugendunterkunft standen 37 der ausgedienten Wehrmänner im Saal des Hotels Säntis vor Landesfähnrich Köbi Signer ein letztes Mal stramm.

  • Der Landesfähnrich spricht den Wehrmännern seinen Dank. (Bilder: Giorgio Girardet)

    Der Landesfähnrich spricht den Wehrmännern seinen Dank. (Bilder: Giorgio Girardet)

  • Kreiskommandant Stefan Lendenmann dankt den Wehrmännern.

    Kreiskommandant Stefan Lendenmann dankt den Wehrmännern.

  • Ein Wachtmeister feierte seinen 31. Geburstag und wurde beschenkt.

    Ein Wachtmeister feierte seinen 31. Geburstag und wurde beschenkt.

  • Die sechste Generation der Familie Baumann Steinegg spielte auf.

    Die sechste Generation der Familie Baumann Steinegg spielte auf.

  • Der Chinderchor Appenzell sorgte für heitere Einlagen.

    Der Chinderchor Appenzell sorgte für heitere Einlagen.

  • Das Armee-Material tritt seine Reise ins Logistikcenter Hinwil an.

    Das Armee-Material tritt seine Reise ins Logistikcenter Hinwil an.

Der jüngste «alte Mann» mit Jahrgang 2000 war ein Durchdiener der Armee XXI. Oberstleutnant Dr. Moser mit Jahrgang 1958 Armee 61 der älteste. Die Abrüstung bei der Jugendunterkunft in Appenzell begann um 15.00 Uhr. 29 Sturmgewehre 90 und eine Pistole 75 wurden zusammen mit dem übrigen Material um 16.20 ins Logistikzentrum Hinwil zurückgefahren.

Brigadier Ghilardi schätzte den Anlass

Ab 17.00 Uhr wurde für die Wehrmänner und die geladenen Gäste der gediegene Verabschiedungsabend im Saal des Hotel Säntis durchgeführt. Das Jugendchörli Appenzell unter der Leitung von Dani Bösch und die sechste Generation der Familienmusik Baumann aus Steinegg umrahmten den würdigen Anlass musikalisch.  Gastgeber Kreiskommandant Stefan Lendenmann und Landesfähnrich Jakob Signer dankten den Wehrmännern für den geleisteten Einsatz und gaben der Hoffnung Ausdruck, die Veteranen würden in Miliz-Behörden weiterhin im Staat («das sind wir alle») und auch an der Urne Verantwortung übernehmen. Brigadier Martino Ghilardi verdankte in seiner kurzen Ansprache, die aussergewöhnliche Wertschätzung, welche Innerrhoden dem Militär entgegenbringe.

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