Innerrhoden übernimmt «Ruder» der IBK

Beim Treffen der Regierungschefs der zehn Mitgliedsländer der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) in der Münchner Residenz wurde am Freitag ein klares Signal für eine klimaneutrale Zukunft der Bodenseeschifffahrt gesendet. Bayerns Europaminister Eric Beisswenger übergab dabei das symbolische IBK-Steuerrad an den Innerrhoder Landammann Roland Inauen.

  • Der Innerrhoder Landammann Roland Inauen (rechts) übernimmt das IBK-Steuer von Bayerns Europaminister Eric Beisswenger. (Bild: zVg)

    Der Innerrhoder Landammann Roland Inauen (rechts) übernimmt das IBK-Steuer von Bayerns Europaminister Eric Beisswenger. (Bild: zVg)

Inhaltlich möchte Innerrhoden in seinem Vorsitzjahr die Umsetzung der aufgegleisten Vorhaben zur nachhaltigen Mobilität weiter vorantreiben und hat ein arbeitsreiches Jahr angekündigt: «Wir sind dem Freistaat Bayern dankbar, dass wir mit der Studie zur klimaneutralen Schifffahrt nun konkrete Zahlen als Entscheidungsgrundlage für weitere Massnahmen vorliegen haben», so Inauen. «Wir wollen in unserem Vorsitzjahr weiter intensiv daran arbeiten, dass in naher Zukunft eine Verkehrswende um den Bodensee und auf ihm eingeleitet wird.»

Alle zehn IBK-Regierungschefs und -vertreter bekannten sich am Freitag bei der 44. Regierungschefkonferenz nach der Vorstellung der Machbarkeitsstudie «Klimaneutrale Schifffahrt auf dem Bodensee», die im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums von Prof. Dr. Werner Tillmetz erstellt wurde, zur klimaneutralen Verkehrszukunft auf dem Bodensee. Sie sprachen sich dafür aus, dass die Transformation hin zu einer ökologischen Mobilität möglichst schnell gelingen soll.
«In der Studie wird deutlich, dass unter Beibehaltung der heutigen Fahrprofile, also betreffend Geschwindigkeit und Entfernungen, die Klimaneutralität für die meisten Boote langfristig vorwiegend mit flüssigen, CO2-neutralen Kraftstoffen – bevorzugt E-Methanol – erreichbar ist», erklärte Bayerns Europaminister Beisswenger die Zielsetzung.

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  • Symbolbild: bigstock

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